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Telefonüberwachungen

Zahl der Telefonüberwachungen in NRW im Jahr 2007 gestiegen

(ddp-nrw). Die Zahl der Telefonüberwachungen bei strafrechtlichen Ermittlungsverfahren ist in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr gestiegen. Wie Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte, wurden 2007 in 627 Verfahren solche Überwachungen angeordnet. Im Jahr 2006 seien es noch 534 Fälle gewesen.

Gründe waren den Angaben zufolge unter anderem die Verfolgung schwerer Betäubungsmitteldelikte, Straftaten aus dem Bereich der Organisierten Kriminalität sowie Mord und Totschlag. Betroffen waren insgesamt 1501 Menschen. Im Jahr davor waren 1325 Personen betroffen.

Telefonüberwachungen werde es auch künftig «in angemessenem Rahmen» geben, sagte Müller-Piepenkötter. Sie verwies darauf, dass 2007 in 89 Prozent der Fälle (2006: rund 82 Prozent) die Überwachungsmaßnahmen beweiskräftige Erkenntnisse erbracht und damit zur Aufklärung schwerster Straftaten beigetragen hätten.

Die Justizministerin verwies auf die Zuwächse insbesondere der mobilfunkgestützten Telekommunikation. Gerade im Bereich der Drogenkriminalität würden Geschäfte telefonisch abgewickelt und dabei Anschlüsse und Mobiltelefone häufig gewechselt. Diesem Umstand müssten die Strafverfolger Rechnung tragen. Grund für die Zunahme der Telefonüberwachungen sei dabei auch eine gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnende Zunahme des Schmuggels und illegalen Handels von Drogen, der entschlossen bekämpft werden müsse.

Icon/Foto: © Antje Lindert-Rottke - Fotolia.com

(Redaktion)


 


 

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