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Zeitung: Behörde bremst Telekom beim Handel mit Auskunftsdaten

(dapd). Die Bundesnetzagentur hat der Deutschen Telekom laut einem Zeitungsbericht im Handel mit Anschlussdaten für die Telefonauskunft eine finanzielle Grenze gesetzt.

Das Unternehmen dürfe seinen Konkurrenten nicht mehr als 1,65 Millionen Euro für die Daten in Rechnung stellen, berichtete "Die Welt" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf einen entsprechenden Beschluss der Behörde. Nach Schätzung des Branchenverbandes VATM habe die Telekom zuletzt von den Unternehmen zusammen einen zweistelligen Millionenbetrag für die Überlassung von Daten über Telefon-Anschlussinhaber berechnet.

Die Telekom ist verpflichtet, den Wettbewerbern die Daten zur Verfügung zu stellen, damit diese eine Telefonauskunft betreiben können. "Die Telekom hat bisher mehr als zehn Mal mehr Geld für die Daten verlangt, als ihr eigentlich zusteht", sagte der VATM-Geschäftsführer, Jürgen Grützner, der Zeitung.

Die Telekom hatte sich dem Bericht zufolge gegen eine Entscheidung der Bundesnetzagentur von 2005, mit der die Gebühren erstmalig von der Behörde reguliert worden waren, juristisch gewehrt und eigene Berechnungen für die Datenüberlassung angestellt. Daraufhin hatten sich die Telekom-Konkurrenten an die Netzagentur gewandt. Allerdings betreffe die nun festgesetzte Preisobergrenze nur Zahlungen ab dem vergangenen Juli. Frühere Rechtsstreitigkeiten blieben dagegen bestehen.

"Wir können nicht nachvollziehen, dass die Bundesnetzagentur unsere Kosten erneut nicht anerkannt hat", heiße es bei der Telekom. Die vergangene Entscheidung der Behörde sei bereits gerichtlich aufgehoben worden. "Wir prüfen, ob wir auch dieses Mal dagegen klagen", sagte ein Telekom-Sprecher.

(dapd )


 


 

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