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Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungsverfahren gegen Telekom-Chef Obermann ein

(dapd). Die Staatsanwaltschaft Bonn hat ein Ermittlungsverfahren unter anderem gegen den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom AG, René Obermann, eingeleitet.

Wie der Bonner DAX-Konzern am Dienstagabend mitteilte, richtet sich das Ermittlungsverfahren insgesamt gegen acht Betroffene, darunter auch Nicht-Telekom- Beschäftigte. Es sei auf Grundlage eines Rechtshilfeersuchens der US-Behörden im Zusammenhang mit vermuteten Bestechungshandlungen in Mazedonien und Montenegro in die Wege geleitet worden.

Danach soll Obermann bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden der Makedonski Telekom (MakTel) im Jahre 2005 die Zustimmung zu Dividendenzahlungen der MakTel davon abhängig gemacht haben, dass eine geplante Öffnung des mazedonischen Telekommunikationsmarktes für andere Wettbewerber unterbleibt, erläuterte die Telekom die Hintergründe. Dies werde von der Staatsanwaltschaft in Zusammenhang mit angeblichen Bestechungszahlungen Dritter gebracht.

Obermann weist die gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Vorwürfe indessen zurück. Die Telekom dulde Korruption in keinem Bereich des Konzerns und habe die bereits vier Jahre andauernden Ermittlungen der US-Behörden zu jeder Zeit vollumfänglich unterstützt, heisst es in der Mitteilung.

(ddp)


 


 

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