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3D-Brillen

Telekommunikationsbranche wächst dreidimensional

3D-Brillen als Ergänzung zum Handy-Display. So verspricht sich die Telekommunikationsbranche signifikante Wachstumsimpulse. Die Technik soll vor allem das Geschäft mit Mobile TV und Handy-Spielen massiv vorantreiben.

Die Videobrillen steigern das Zuschauererlebnis und machen zudem Schluss mit dem begrenzten Anzeigeformat der Handybildschirme. Gekoppelt an ein modernes Smartphone kann der Nutzer unterwegs Kinofilme, TV-Programme und Spiele im Großformat und dreidimensional abrufen. Business-Lösungen liegen ebenfalls bereits in den Schubladen der Anbieter. Denkbar sind unter anderem virtuelle Konferenzen per 3D-Brille und Mobiltelefon. Bis 2015 werden 3D-Dienste Marktstandard sein, so eine aktuelle Markteinschätzung von Steria Mummert Consulting.

„Die Erfolgsgeschichte des Handy als Kommunikationsplattform hängt stark davon ab, wie die Anbieter das Problem der begrenzten Fläche für die Bedienung und die Bildausgabe lösen“, erklärt Rolf Loschek, Telekommunikationsexperte von Steria Mummert Consulting. Die Touchscreen-Technik der neusten Smartphone-Generation hat die Bedienung der Geräte bereits deutlich vereinfacht. „3D-Brillen überbrücken nun das Problem der begrenzen Bildausgabe und beenden das Mäusekino“, so Loschek. Auf zwei LCD-Bildschirmen bekommen beide Augen jeweils ein räumlich erscheinendes Bild zu sehen. Der Sound kommt aus den integrierten On-Ear-Lautsprechern. Gleichzeitig schont die Technik die Akkus der Mobiltelefone, ein weiteres K.O.-Kriterium für den Erfolg künftiger Handytechnik: Alternativ-Lösungen mit großen Displays sind dagegen Stromschlucker und konnten sich deshalb nicht durchsetzen.

Die Netzwerktechnologie stellt dagegen kein Hindernis mehr dar, um virtuelle Stadtführungen und 3D-Fernsehen per Handy zum Durchbruch zu verhelfen. Schnelle mobile Breitbandnetze sind durch den Aufbau der so genannten Long-Term-Evolution-Netze (LTE) gesichert. Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit pro Sekunde werden abhängig von der Nutzung verteilt. Die synchrone Übertragung von Sound und Video lässt sich damit künftig über jeden einigermaßen stabilen Internet-Zugang, qualitativ hochwertig umsetzen.

Quelle: Steria Mummert Consulting

(Redaktion)


 


 

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