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Ratiopharm geht offenbar an Teva

(ddp.djn). Das Rennen um den Verkauf des Ulmer Generikaherstellers Ratiopharm ist offenbar entschieden. Die VEM Vermögensverwaltung der Industriellenfamilie Merckle als Ratiopharm-Eigentümer hat für Donnerstag 14 Uhr zu einer Pressekonferenz in Köln eingeladen, auf der der Käufer präsentiert werden dürfte.

Finanzkreisen zufolge hat der israelische Konzern Teva den Zuschlag erhalten. Neben Teva waren zuletzt nach unbestätigten Berichten das isländische Unternehmen Actavis und der US-Pharmariese Pfizer im Rennen um Ratiopharm.

«Actavis hat kein bindendes Angebot abgegeben und ist damit draußen. Es deutet alles auf Teva als Ratiopharm-Käufer hin», sagte eine mit dem Bieterprozess vertraute Person der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires. In der Nacht zum Donnerstag habe der den Verkaufsprozess begleitende Treuhänder Hans-Joachim Ziems unter anderem den Ratiopharm-Vorstandsvorsitzenden Oliver Windholz für die finalen Verhandlungen und die Vertragsunterzeichnung nach Köln beordert. Nach Angaben eines weiteren Informanten war Teva «gewillt, das höchste Angebot abzugeben». Der israelische Konzern dürfte damit «das Rennen für sich entschieden haben». Ein Ratiopharm-Sprecher war kurzfristig nicht zu erreichen.

Die Eignerfamilie Merckle muss sich von Ratiopharm trennen, nachdem sie sich im Jahr 2008 mit Volkswagen-Aktien massiv verspekuliert hatte.

(ddp)


 


 

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