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Zusammenfassung

Google googlet nach Personal, Microsoft macht Rekordumsatz, Toyota ruft zurück und Starbucks brüht auf

Wichtige Meldungen der Woche kurz und knapp zusammengefasst.

Google – die Suchmaschine sucht in eigener Sache

Eine imponierende – wenn auch nur im vierstelligen Bereich liegende Zahl – vermeldet Google. Denn das Unternehmen will in diesem Jahr über 6000 neue Mitarbeiter einstellen. Über 30000 Menschen wären dann für Google im Einsatz, also die bisherige Belegschaft mal eben um ein Viertel vergrößert.

Und dafür die passenden Kräfte zu finden ist gar nicht mal so einfach. Denn Google benötigt für den Ausbau diverser Produkte ausgewiesene Spezialisten. Mit dem Betriebssystem Android für Smartphones hat Google in den Apfel gebissen, will sagen dem iPhone von Apple mächtig Konkurrenz gemacht. Mit Chrome hat Google inzwischen einen Browser am Start, der den Platzhirschen wie dem Internet Explorer und Mozilla das Leben schwer macht. Und schließlich will die Vorherrschaft bei den Suchmaschinen verteidigt werden. Um die Suchtechniken weiter zu optimieren und zu verfeinern bedarf es absoluter Experten auf diesem Gebiet.

Google stark weil die Konkurrenz schwächelt

Ganz konträr die Situation bei Yahoo. Im letzten Quartal 2010 sank die Zahl der Mitarbeiter um 500 auf nunmehr 13600. Rückgänge beim Umsatz sind auch auf die starke Konkurrenz eben von Google zurückzuführen. Der Schulterschluss mit Microsoft allerdings könnte ein Weg zurück zu alter Stärke sein. Yahoo nutzt die Suchmaschine von Microsoft. Was einerseits Kosten für eigene Entwickler spart, auf der andren Seite gleichwohl bedeutet, dass die Einnahmen geteilt werden.

Microsoft macht 20 Milliarden Dollar Umsatz

Officesoftware einerseits, Videospiele andererseits - in beiden Sparten hebt Microsoft ab und erwirtschaftet fast 20 Millionen Dollar Umsatz. Und das binnen dreier Monate.

Videospiele und Büroprogramme haben dem weltgrößten Software-Hersteller Microsoft zu Rekordverkäufen verholfen. Der Profit pro Aktie stieg auf Rekordniveau - ebenso wie der Umsatz: Er lag mit fast 20 Milliarden Dollar höher als jemals zuvor.

Und dabei agiert der Softwaregigant auch überaus profitabel. Denn der Gewinn lag für das zweite Geschäftsquartal (Oktober bis Dezember) bei 6,63 Millionen Dollar. Das bedeutet zwar einen leichten Rückgang zum Vorjahreszeitraum, entspricht aber 77 Cent pro Aktie. Der Anteilsschein ist damit auf Rekordhöhe angelangt.

Auch Microsofts Spielwarenabteilung hält mit

Mit ein Grund für das erfolgreiche Quartal ist auch die Spielwarenabteilung bei Microsoft. Für die Spielekonsole Xbox ging noch vor Weihnachten die neue Bewegungssteuerung Kinect an den Start. Und wurde im Zeitraum von zwei Monaten acht Millionen Mal verkauft. Das Besondere an Kinect: Der Spieler braucht keinen Controller in den Händen zu halten. Seine Bewegungen fürs Spiel erfasst eine spezielle Kamera – die neue Bewegungsfreiheit wurde von den Spielern sofort akzeptiert.

Die Vorherrschaft von Microsoft bei der Bürosoftware ist weiterhin unbestritten. Windows ist als Betriebssystem auf 90 Prozent aller Computer installiert, die neueste Version Windows 7 zeichnet für die Gewinne des Konzerns mit verantwortlich.

Toyota – besser als sein Rückruf?

Toyota bleibt der weltweit erfolgreichste Autobauer. In 2010 verkauften die Japaner 8,42 Millionen Fahrzeuge. Zahlen, die die Konzernspitze gerne bekannt gibt.

Eine weitere Zahl im Zusammenhang mit dem Unternehmen, nämlich 1,6 Millionen, hätte man hingegen am liebsten unter den Teppich gekehrt. Was nicht so ganz einfach ist, denn der Konzernzentrale unterstellen wir einfach mal eine gehobene Ausstattung in feinem Marmor. Und bei den 1,6 Millionen PKW handelt es sich um Fahrzeuge, die zurück in die Werkstätten gerufen werden. 1,6 Millionen Autos vom Typ Avensis und Lexus weltweit, in Deutschland sind es 24.000 Modelle, die außerplanmäßig auf die Hebebühne müssen.

Toyota mit Problemen in der Kraftstoffleitung

Probleme bereitet dieses Mal die Kraftstoffleitung. Dichtungsmängel sorgen für Benzingeruch im Fahrzeuginnern. Eine Runde aussetzen müssen in Deutschland die Avensis-Modelle mit 2,0-und 2,4-Liter Benzindirekteinspritzer mit Fertigungszeitraum Juli 2000 bis September 2008. Beim Lexus IS 250 sind Fahrzeuge betroffen, die zwischen August 2007 und Februar 2009 vom Band liefen. Wie immer in solchen Fällen werden die Halter schriftlich informiert und gebeten, eine Werkstatt aufzusuchen.

In Sachen Rückruf hat man bei Toyota inzwischen Routine. Klemmende Gaspedale, Probleme an Brems- und Kraftstoffsystemen und so was Lapidares wie rutschende Fußmatten – die vergangenen Jahre kam eins zum Anderen. Aber dafür hat man ja – einen guten Rückruf.

Starbucks brüht auf

Die Kaffeekette Starbucks hat nach schwierigen Zeiten die Trendwende geschafft. Drei Milliarden Dollar betrug der Umsatz im ersten Geschäftsquartal – ein nettes Geschenk, das man sich selbst zum 40. Geburtstag gemacht hat.

Dem war allerdings eine komplette Durchforstung des Unternehmens vorangestellt. Standorte, die sich als nicht profitabel erwiesen, wurden geschlossen. Hinzu kam, dass gerade die Amerikaner wieder mehr Kaffeedurst entwickelten. Und auch für einen Milchshake oder ein Stück Kuchen zu haben waren. In den USA jedenfalls stieg der Gewinn auf fast 350 Millionen Dollar an.

Zu den weltweit 17.000 Starbucks-Filialen sollen weitere hinzukommen. In den USA findet man Starbucks praktisch an jedem zweiten Block, also drängt es den Kaffeefilialisten verstärkt ins Ausland. Konzernchef Howard Schultz hat dabei unter anderem Indien im Visier, ein Land, das eher dem Tee zugeneigt ist.

Die neue Lust auf Kaffee nimmt man gerne zur Kenntnis, allerdings hat Starbucks auch so manch bittere Bohne zu verkraften. Fastfoodgigant McDonalds drängt mit seinen McCafé immer stärker in die gleiche Zielgruppe, außerdem steigen die Preise für Rohkaffee. Und die an sich logische Idee, Starbucks-Kaffee auch instant abgepackt über die Supermärkte zu vertreiben, endete in einem Streit mit Kraft. Denn Kraft fertigt für Starbucks die Pakete und bringt sie in die Läden. Das Geschäft will Starbucks nun in Eigenregie durchführen – Kraft verlangt für den Verzicht eine Ablösesumme. Ende offen – vielleicht werden sich die Konzernspitzen ja bei einer gemütlichen Tasse Kaffe einigen können.

(Redaktion)


 


 

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