Weitere Artikel
  • 01.04.2015, 11:23 Uhr
  • |
  • Köln-Bonn
ANZEIGE
Transport

Mobilität und Logistik – es geht nur Hand in Hand

Beide Begriffe sind aus der aktuellen Wirtschaftslandschaft nicht mehr wegzudenken. Ob es um den Transport von Gütern, Dienstleistungen oder Menschen geht – wichtig ist eine Verzahnung aller Bereiche.

Mobilität als Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung

Produktion, Austausch und Konsum von Gütern und Dienstleistungen setzen stets eine nicht nur potentielle, sondern auch tatsächlich praktizierte Mobilität voraus. Ohne Transportvorgänge ist eine arbeitsteilige Wirtschaft nicht denkbar. Die bestmögliche Nutzung der vorhandenen Ressourcen wäre nicht möglich, wenn nicht die Spezialisierungsvorteile durch Handel genutzt werden könnten, wenn nicht durch Wettbewerb von außen lokale, regionale oder nationale Monopolstellungen untergraben würden und wenn es keinen Austausch und keine Ansammlung von neuem Wissen und Kenntnissen geben würde. Mobilität von Personen, Waren, Dienstleistungen und Geld sind somit eine fundamentale Basis unserer heutigen Wirtschaft, und zwar nicht nur für den materiellen Wohlstand, sondern, denkt man einen Schritt weiter, auf dieser ökonomischen Basis auch für die kulturelle Entwicklung eines Landes. Die Logistik ist darin ein integraler Bestandteil, die den Transport der Güter vornimmt und dabei gleichzeitig für den Aufbau der Infrastruktur sorgt, die für die Ansiedlung internationaler Unternehmen unerlässlich ist, um die Mobilität ihrer Mitarbeiter und Dienstleistungen auf den Weltmärkten zu garantieren.

Zukunftsorientierte Logistik

Angesichts eines steten Wachstums der Logistikbranche um jährlich etwa sechs bis sieben Prozent, gebührt diesem Wirtschaftszweig besondere Aufmerksamkeit. Industrie und Handel vergeben immer mehr logistische Aufgaben an externe Dienstleister, so genanntes Qutsourcing. Dieser Anteil beträgt schon heute etwa 32 Prozent. Von der Produktionsplanung bis zur Ersatzteilversorgung arbeiten in diesem Bereich in Deutschland 2,6 Millionen Menschen. Um dieses Wachstum bewältigen zu können, werden jährlich rund 12 000 Fachkräfte benötigt.

Hochwertige Leistung, Qualität und Kostensenkung steht im Fokus der Fachleute.

Planung, Abwicklung und Kontrolle des gesamten Material- und Warenflusses mit den damit verbundenen Informationsflüssen – so funktioniert Logistik heute. Beginnend bei der Absatzplanung und dem Marketing, weiter über die Entwicklung der Produktion durch betriebliche Wertschöpfungsketten (z. B. Produktions- und/ oder Distributionsstufen) bis hin zur Auslieferung der Produkte inklusive der Abfallentsorgung und des Recyclings, immer unter Berücksichtigung der Unternehmensziele, so organisieren sich transparente, weitsichtige und zukunftsorientierte Unternehmen. Dabei steht stets hochwertige Leistung, Qualität und Kostensenkung im Fokus der Fachleute. Auch die Forderung nach einem nachhaltigen Wirtschaften ist seit wenigen Jahren in der Logistikbranche angekommen. Experten empfehlen hier eine Vielzahl von Herangehensweisen wie beispielsweise technische Innovationen, nachhaltige Logistiksysteme und Prozessoptimierungen innerhalb der Logistikketten.

Top-Logistikpartner im In- und Ausland

Hafen und Eisenbahn aus einer Hand: Das ist das Erfolgsrezept der RheinCargo GmbH & Co. KG. Der Logistik-Dienstleister betreibt sieben Rheinhäfen in Köln, Neuss und Düsseldorf sowie die größte private deutsche Güterbahn. Mit 90 eigenen Lokomotiven und 1000 Waggons transportiert RheinCargo jedes Jahr mehr als 20 Millionen Tonnen Fracht in Deutschland und dem benachbarten Ausland. In den Häfen werden mehr als 25 Millionen Tonnen umgeschlagen und rund 1,2 Millionen Standardcontainer (TEU) bewegt.

Ob Hafen- oder Schienenlogistik: RheinCargo bietet ein umfassendes Portfolio.

Ob Kohle und Erze, Eisen und Stahl, Mineralöl- und Chemieprodukte, Baustoffe, Container oder Autos: RheinCargo bietet ein umfassendes Portfolio in der Hafenlogistik und im Schienengüterverkehr. 2012 gegründet als Joint Venture der „Häfen und Güterverkehr Köln AG“ und der „Neuss-Düsseldorfer Häfen“, ist das Unternehmen mit 500 Mitarbeitern ein erfahrener und zuverlässiger Logistik-Partner für die Wirtschaft nicht nur in der Region, sondern weit darüber hinaus. Auf der „Transport Logistic“ in München, Europas größter Logistikmesse, wird RheinCargo in diesem Jahr vom 5. bis 8. Mai 2015 in Halle B3 an Stand Nr. 221/320 vertreten sein.

Weitere Informationen zum Unternehmen gibt’s unter www.rheincargo.com

Ein Höchstmaß an Qualität

Die Firma Zenger Industrie-Service entwirft für Unternehmen unterschiedlicher Branchen effektive Logistiklösungen. Klar strukturierte Prozesse sorgen bei nationalen und internationalen Kunden für ein Höchstmaß an Qualität, Wettbewerbsfähigkeit und Kostenoptimierung.

Gerade die großen internationalen Konzerne seien heute „sehr sensibilisiert in Bezug auf Qualität und Umwelt und haben entsprechende Ansprüche, denen wir mit unseren Zertifizierungen ISO 9001 Qualitätsmanagement (seit 1999) sowie ISO 14001 Umweltmanagement (seit 2012) entsprochen haben“, sagt Geschäftsführerin Petra Zenger-Klein. Und weiter: „Die Umweltzertifizierung war mit deutlich größerem Aufwand verbunden als erwartet, wird aber heute von allen Mitarbeitern mit Überzeugung gelebt und ist Teil unserer Unternehmenskultur geworden.“

Zu den definierten und bereits umgesetzten Unternehmenszielen gehören ein effizientes Bestandsmanagement der Werbemittel, der optimierte Einsatz von Verpackungsmaterial sowie ein CO2-neutraler Paketversand von über 90%, aber natürlich auch die Reduzierung der Energiekosten durch zahlreiche Maßnahmen im Bereich Wärmedämmung und Beleuchtung – auf einem Betriebsgelände von 30.000 qm bietet sich da eine Vielzahl von Möglichkeiten.

www.zenger-gmbh.de

Werte müssen wieder in den Fokus rücken

Im Grunde genommen fordert Volkswirt und Zukunftsforscher Erik Händeler ganz einfache Prinzipien: Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe, Transparenz, Versöhnungsbereitschaft, Authentizität statt Statusorientierung, Kooperationsfähigkeit, langfristige Orientierung.

Und doch scheint genau hier ein fundamentales Problem unserer Kultur zu sein. Die Arbeitswelt um uns herum hat sich verändert – und zwar in rasantem Tempo einerseits, aber auch doch so, dass wir bereits jahrzehntelang zuschauen, ohne wesentlich zu reagieren. Während die Generation vor uns zum größten Teil in der Fabrik stand und mit ihren Händen die materielle Welt direkt bearbeitete, geht es jetzt darum, in der gedachten Welt einen Wert zu schaffen. Der größte Teil der Wertschöpfung ist immateriell geworden. Nun sind ei ne Kultur der Kooperation und das Sozialverhalten wichtige Eckpfeiler für den Wohlstand der Zukunft geworden. Die Konkurrenzfähigkeit von Unternehmen hänge maßgeblich davon ab, wie das Wissen gemanagt werde, sagt Händeler. „Wir brauchen Menschen, die in der Lage sind, Wissen zusammenzuführen und die sich vom Statusdenken verabschieden. Menschen, die ihre eigene Wahrnehmung hinterfragen. Leute, die Konflikte transparent analysieren können und mit offenem Visier streiten.“ Es gibt sozusagen eine „ökonomische Notwendigkeit, sich kooperativ zu verhalten“.

Aber genau hier liegt noch das Kernproblem vieler Unternehmen: „Der tägliche Krieg im Büro verursacht Produktivitätsverluste, die jedes Jahr in die Milliarden gehen“, hat Händeler im Rahmen seines Projektes „neue Arbeitskultur“ herausgefunden. Mobbing, Machtkämpfe, Statusorientierung – kurz, destruktives Verhalten Einzelner, führen letztlich zu einer immer weiter verbreiteten „Burn-Out-Kultur“. Der Kölner Wissenschaftsprofessor Winfried Panse hat herausgefunden, dass dieses Verhalten nicht nur massiv an der Motivation zehrt, sondern die deutsche Wirtschaft im Jahr mit rund 75 Milliarden Euro schädigt – durch Fehlzeiten, Beruhigungsmittel, Alkohol und Leistungseinbußen. „Neben dem volkswirtschaftlichen und betrieblichen Schaden bedeutet der Mangel an guter Arbeitskultur aber auch für die einzelnen eine schwere Bürde: Psychische Erkrankungen nehmen zu, erreichen fast ein Viertel der Ursachen der Frühverrentung“.

Erschreckende Zahlen und ein Szenario , das keiner wirklich in seinem direkten Arbeitsumfeld haben möchte – und doch ist es inzwischen weit verbreitet. Flache Hierarchien haben Zahl und Komplexität der Schnittstellen enorm vergrößert und damit die Gründe für Interessenkollisionen und persönliche Spannungen vervielfacht, die nicht nur Zeit und Geld kosten, sondern auch die psychischen Schichten der Mitarbeiter stärker berühren. Doch ein fundamentales Umdenken ist laut Händeler hier geradezu überlebensnotwenig für die Wirtschaft: „Statt an ihrem Eigennutz müssen sich die Menschen langfristig an den berechtigten Interessen der anderen Partner, Kunden, Lieferanten orientieren. Erst wenn sich eine neue Kultur der Zusammenarbeit global durchgesetzt hat, wird die Konjunktur in Schwung kommen.“

www.neuearbeitskultur.de

DACHSER in Köln – Mitten im Netzwerk

Bereits die Betriebsstättennummer der Niederlassung weist auf die lange Tradition des Standortes für den Logistkdienstleister DACHSER hin. Als Nummer fünf von mittlerweile mehr als 400 weltweit wurde das Logistikzentrum 1951 in Köln-Ehrenfeld gegründet. Seit 2009 ist es in Köln-Gremberghoven beheimatet.

Bei der Standortwahl hat DACHSER auf eine besonders gute Verkehrsanbindung geachtet. So befindet sich das Logistikzentrum Köln an den drei Autobahnkreuzen Gremberg, Porz und Köln-Heumar, direkt an Ausfahrt und Ende der A 59 gelegen.

Ganz Deutschland – im Handumdrehen

National ist der Standort mit täglich 44 Linienabfahrten bestens vernetzt. Kunden, die das schnellste DACHSER Produkt ‚targospeed 10‘ wählen, können ihre Waren dann schon am nächsten Werktag bis 10 Uhr in Empfang nehmen. Doch auch wenn es nicht um Schnelligkeit, sondern tagesgenaue Zustellung oder einfach nur den wirtschaftlichsten Tarif mit flexibler Lieferung geht, hat DACHSER die passenden Produkte (entargo) mit fest definierten Services und Qualitätsstandards im Angebot. Europaweit ist das Logistikzentrum Köln in das leistungsstarke paneuropäische Transportnetzwerk von DACHSER eingebunden. Beliefert werden Europa, Nordafrika und Teile des Nahen Ostens – insgesamt 36 Länder. 25 Europäische Linienverkehre verlassen täglich die Niederlassung Köln in alle Metropolregionen Europas. Interkontinentalverkehre bedient DACHSER Air & Sea Logistics in Köln.

Am Standort steht DACHSER Köln ein Gesamtareal von 102.000 Quadratmetern zur Verfügung. Auch die weiteren Kennzahlen veranschaulichen die Bedeutung innerhalb des DACHSER Konzerns: 180 Fahrer, 10.300 Quadratmeter Umschlagfläche, 13.800 Palettenstellplätze im Warehouse für Industriegüter und im separaten Gefahrstofflager. Damit zählt die Niederlassung zu den größten Standorten im deutschen Netzwerk.

650.000 Sendungen im deutschen DACHSER Netz

Das Logistikzentrum Köln schlägt jährlich im nationalen Verkehr Waren mit einem Gewicht von 300.000 Tonnen um, knapp 650.000 Sendungen gehen von Köln aus in alle Winkel der Republik. Dafür steht ein leistungsfähiger Fuhrpark zur Verfügung: 37 Trägerfahrzeuge und sieben Sattelzugmaschinen, 71 Nahverkehrs-Verteilerfahrzeuge und 198 Wechseleinheiten. Für Lagerung und Kontraktlogistikdienstleistungen betreibt das Logistikzentrum Köln ausgelagerte Warehouses und übernimmt auch die Inhouse-Materialversorgung direkt beim Kunden.

Die Kunden der Niederlassung Köln kommen vorwiegend aus den Branchen Chemie, Industrie, Maschinenbau und Handel, sowie aus der Baumarktbranche. Die selbst entwickelten, webbasierten eLogistics-Anwendungen bieten den Kunden vollständige Transparenz über alle logistischen Funktionen entlang der Supply Chain. Damit wird DACHSER Köln selbst den größten Ansprüchen der Industrie zum Thema Sendungsverfolgung und Chargenverfolgung gerecht, was insbesondere in der chemischen Industrie eine wichtige Rolle spielt. Mit der Möglichkeit einer systemimmanenten, proaktiven Qualitätsüberwachung der gesamten logistischen Prozesskette durch den eigenen Customer Service sorgt das Logistikzentrum für die Sicherung der vereinbarten Leistungsstandards. Eine enge, professionelle und individuelle Kundenbetreuung durch das Verkaufsteam der Niederlassung Köln runden das Portfolio ab.

Fokus auf Aus- und Weiterbildung

265 Mitarbeiter/innen beschäftigt das Logistikzentrum Köln aktuell, darunter sind 25 Auszubildende (10 angehende Fachlageristen bzw. Fachkräfte für Lagerwirtschaft, sowie 15 Kauffrauen und Kaufmänner für Spedition- und Logistikdienstleistung). Was den Standort besonders auszeichnet, ist seine Nähe zum Thema Weiterbildung: Direkt auf dem Gelände der Niederlassung Köln angesiedelt ist die 2009 gegründete DACHSER Academy mit dem angeschlossenen Logistiklabor. Dort lassen sich die logistischen Abläufe bei DACHSER realitätsnah simulieren und trainieren. Auf über 900 Quadratmetern mit sieben hochmodernen Trainingsräumen wird den Kursteilnehmern „Logistik zum Anfassen“ vermittelt. Der direkte Zugriff auf Echt- und Schulungssysteme ermöglicht es den Referenten aus der DACHSER Organisation, alle logistischen Prozesse und Produkte praxisnah und verständlich zu vermitteln. Jährlich ergreifen über 4.000 Mitarbeiter/innen aus ganz Europa die Chance, bei einem Training in Köln ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten im lösungsorientierten Umgang mit den Logistikanforderungen der Kunden zu perfektionieren.

DACHSER SE
Logistikzentrum Köln • Alexander Haak
General Manager European Logistics
Hansestraße 52 • D-51149 Köln
Tel.: +49 2203 / 69 98 181 
Fax: +49 2203 / 69 98 189
[email protected]
www.dachser.de

IHK Sonderveröffentlichung - Mobilität, Logistik und Transport

(Redaktion)


 


 

Lagerwirtschaft
DACHSER NetzDas Logistikzentrum Köln
DACHSER
RheinCargo
Hand
Händeler
Güter
Europa
Qualität
Köln
Dienstleistungen

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Lagerwirtschaft" - jetzt Suche starten:

Entdecken Sie business-on.de: