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Die nächste große Betrugsmasche auf Facebook – jeder dritte User betroffen

Bei Facebook sollte man sich derzeit nicht zu sicher fühlen. Nachdem User erst letzte Woche von einem Trojaner heimgesucht wurden, grassiert nun die nächste hinterhältige Betrugsmasche. Jeder dritte Nutzer des sozialen Netzwerks soll betroffen sein.

Was machen die Betrüger?

Die neue Falle ist so einfach wie perfide. Cyber-Kriminelle kopieren die Profile von Facebook-Usern und nehmen deren Identität an. Danach schreiben sie die Freunde der User an und bitten sie, ihnen ihre Handynummer zu geben. Der fadenscheinige Vorwand: Man habe sie verloren. Die Freunde bemerken in der Regel nicht sofort, dass sie einem Betrug aufgesessen sind. Die Kriminellen kopieren die Seiten der Opfer bis ins Detail. Die Angeschriebenen denken, dass alles mit rechten Dingen zugeht und schicken den Betrügern ihre Handynummer. Die sind damit schon fast am Ziel.

Lesen Sie ebenfalls: Der nächste große Facebook-Trojaner - ist Ihr Account infiziert?

Nicht auf verdächtige SMS antworten!

Ein paar Sekunden, nachdem die Nummer übermittelt wurde, erhält der User eine SMS, in der sich ein Paypal-Bezahlcode befindet. Der Betrüger bittet dann, dass man ihm diesen Code schickt. Tut man das, schnappt die Falle zu.

Der Betrüger kauft im Namen des Opfers in Online-Shops ein. Die Kosten werden mit der nächsten Handyrechnung abgebucht. Ist das einmal passiert, kann man in der Regel nichts mehr machen. Da die Kriminellen und ihre Server im Ausland sitzen, sind sie schwer zu fassen. Es sind schon mehrere Fälle bekannt, in denen die Betrüger ihre Opfer um mehrere Tausend Euro erleichtert haben.

Das können Sie tun

Sie können sich recht einfach vor dem Betrug schützen. Sehen Sie sich verdächtige Nachrichten einfach mal etwas genauer an. In den meisten Fällen fallen sie durch Rechtschreibfehler auf. Achten Sie auch auf Formulierungen, von denen Sie wissen, dass Ihre Freunde sie nicht verwenden würden. Bei den Nachrichten handelt es sich in den meisten Fällen um massenhaft versandten Spam.

Vergewissern Sie sich im Zweifelsfall über einen anderen Kanal bei Ihren Freunden, ob sie Ihnen tatsächlich eine Nachricht geschickt haben.

Ebenfalls interessant: Achtung Spam! Was tun gegen unerwünschte Mails?

(Redaktion)


 


 

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