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Wirtschaftsbeziehungen

DIHK sieht Türkei wirtschaftlich schon weit in die EU integriert

(ddp.djn). Zum Auftakt der Türkei-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel lobt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag die guten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und der Türkei.

DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann sagte der «Berliner Zeitung» (Montagausgabe) laut Vorabbericht, wirtschaftlich gehöre die Türkei bereits zu Europa. «Die Wirtschaft braucht offene Märkte und tatsächlich ist die Türkei durch die Zollunion mit der EU wirtschaftlich schon weiter integriert, als allgemein wahrgenommen wird», betonte er.

Driftmann sagte: «Wichtig wären substanzielle Reiseerleichterungen für unsere türkischen Partner.» Es sei der Geschäftswelt schwer zu vermitteln, wenn Visa nur auf Basis einer Einladung erteilt werden.

Driftmann sprach sich zudem für den baldigen Abschluss eines neuen Doppelbesteuerungsabkommens aus. Das scheine nicht richtig voranzukommen. Allerdings brauche man bis Ende des Jahres ein neues Abkommen, das Unternehmen Sicherheit gebe, weil die alte Regelung 2010 auslaufe. Nach Angaben des DIHK sind fast 4000 deutsche Unternehmen mit einer Niederlassung oder eigenem Kapital in der Türkei vertreten. Umgekehrt sei Deutschland für die Türkei der größte Handelspartner.

ddp.djn/roy

(ddp)


 


 

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