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Firmenwagen: Umrüstung auf Gasbetrieb erhöht geldwerten Vorteil

(ddp.djn). Wer einen Firmenwagen auch privat nutzen kann, muss dafür einen geldwerten Vorteil versteuern. In aller Regel wird die Versteuerungsgrundlage mit der Pauschalmethode vorgenommen, wobei als geldwerter Vorteil dann monatlich ein Prozent des Listenpreises angesetzt wird. Das Finanzgericht Münster (AZ: 10 K 1666/07 L) hatte sich jetzt mit der Frage zu befassen, ob die Nachrüstung auf einen Gasbetrieb den Listenpreis nachträglich erhöht. Die Finanzrichter bejahten das, sodass bei einer nachträglichen Umrüstung des Firmenwagens die Kosten für die Umrüstung auf den Listenpreis aufgeschlagen werden und der geldwerte Vorteil sich damit erhöht.

Die Richter ließen sich dabei nicht von der Argumentation überzeugen, dass die Umrüstung nur zum Vorteil des Arbeitgebers sei, der geringere Spritkosten aufzubringen habe. Die Richter aber waren der Meinung, dass die die Pauschalmethode es verbiete, Kosten für einzelne Ausstattungsmerkmale unberücksichtigt zu lassen, nur weil dem Arbeitnehmer kein unmittelbarer eigener Vorteil zuflösse.

(ddp)


 


 

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