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Starkes Wachstum

Otto Gruppe steigert Umsatz deutlich

Getrieben von einem kräftigen Wachstum im Onlinebereich und einem starken Deutschland-Geschäft hat die Otto Group im vergangenen Geschäftsjahr (per 28. Februar) trotz der Wirtschaftskrise ihren Umsatz gesteigert.

Wie das Unternehmen am Dienstag in Hamburg vorläufig mitteilte, stiegen die Erlöse auf vergleichbarer Basis binnen Jahresfrist um 1,5 Prozent auf 10,14 Milliarden Euro. Währungsbereinigt habe sich das Plus auf 1,8 Prozent belaufen. Weitere Zahlen will Otto auf der Bilanzpräsentation am 17. Juni bekanntgeben.

Während der Umsatz in Deutschland um 6,8 Prozent auf 5,79 Milliarden Euro zulegte, stiegen die durch E-Commerce erzielten Erlöse um 22 Prozent auf 3,63 Milliarden Euro.

«Vor dem Hintergrund des schwierigen Konsumklimas sind wir mit dem Umsatz und dem operativen Ergebnis zufrieden», sagte Vorstandschef Hans-Otto Schrader. Die Umsatzentwicklung in Deutschland sei in einem rückläufigen Markt nur «zu einem geringen Teil auf die Insolvenz von Quelle zurückzuführen», sagte er weiter. Grund sei vielmehr, dass sich Investitionen in Marken und Online-Aktivitäten ausgezahlt hätten.

Otto hatte unter Auflagen durch die EU-Kommission die Marke «Quelle» übernehmen dürfen. Neben Marken erwarb der Konzern auch Markenanmeldungen sowie Internet-Domains und erhielt zudem das Recht, die Quelle-Kundendatenbank für Deutschland zu nutzen.

Dagegen ging den Angaben zufolge der Gruppenumsatz im Ausland zumeist konjunkturbedingt um 4,9 Prozent auf knapp 4,35 Milliarden Euro zurück. Positiv entwickelten sich dagegen die Segmente Finanzdienstleistungen und Service. Während in Ersterem die Erlöse auf vergleichbarer Basis um 2,6 Prozent auf 394 Millionen Euro stiegen, legte der Umsatz des im Wesentlichen von der Hermes Europe-Gruppe und Hermes UK geprägten Service-Segments um 1,9 Prozent auf 821 Millionen Euro zu.

Im laufenden Geschäftsjahr 2010/2011 sollen die Geschäfte weiter ausgebaut werden. Insgesamt werde mit einem weiteren Zuwachs bei Umsatz und Ertrag gerechnet, sagte Schrader.

Die Gruppe beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit mehr als 48 600 Mitarbeiter. Zu den Marken der Gruppe gehören unter anderem Baur, Bonprix, Frankonia, Heine, Manufactum, Schwab, 3 Suisses.

(ddp/poh/ton)


 


 

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