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  • 28.02.2006,
  • |
  • Köln

Umsatzplus mit Umgangsformen

Manieren, Tischbenehmen und das äußere Erscheinungsbild – lange Zeit in Vergessenheit geraten – sind heute wieder gefragt wie nie. Ein souveräner Umgang mit Stil und Etikette sind nicht nur Ausdruck von emotionaler Intelligenz, sondern auch ein entscheidender Erfolgsgarant im Geschäftsverkehr.

Bei eingerosteten Umgangsformen verspricht das Bonner Beratungsunternehmen AMAKOR Abhilfe.

Gute Manieren, Tischbenehmen und das äußere Erscheinungsbild- lange Zeit schien es so, als hätten die guten Umgangsformen keinen Platz mehr in unserer modernen Welt, in der die persönliche hochgeschätzte Freiheit alle Konventionen verdrängt.
Aber die einst als spießig und altmodisch titulierten Benimmzüge gelten nun als Erfolgsfaktoren und sind gefragt wie nie zuvor, gerade im Berufsleben.

In der heute hektischen, hoch-technisierten und anonymen Arbeitswelt sehnen wir uns wieder nach fast vergessenen Tugenden wie Höflichkeit, Respekt und Achtung. Bemerkbar wird dies an den vielfach genannten „Schlüsselqualifikationen“, die bei der Jobvergabe eine immer größere Rolle spielen. Souveräne Manieren sind nicht nur Ausdruck emotionaler Intelligenz sondern mittlerweile mindestens so wichtig wie Abschlusszeugnisse.

 

Das gute Umgangsformen die Karriere fördern weiß auch die Bonner Unternehmensberaterin Gabriele Krischel, die seit vier Jahren selbstständig Beratungsseminare anbietet, unter anderem auch für die „Akademie für Management – Kommunikation und Redeschreiben“ (AMAKOR).

 

 

„Besonders in den letzten zwei Jahren hat das Interesse an solchen Seminaren deutlich zugenommen“, so Krischel. Für das Bonner Beratungsunternehmen AMAKOR hält sie zu diesem Thema das Seminar „Umgangsformen: Outfit-, Stil- und Etikettenregeln souverän beherrschen“, dass individuell vom Einzelcoaching bis hin zu größeren Gruppen buchbar ist.
Gebucht wird ihr Seminar von Klienten im Alter zwischen 25 und 45, die „nach dem letzten Schliff oder nach mehr Sicherheit suchen“.
Aber auch Geschäftführer schicken ihre Mitarbeiter mehr und mehr zu der Beraterin, um ihre Tischmanieren und Umgangsformen auf den neuesten Stand zu bringen.

 

„Werte sind sehr wichtig“, ist Krischel überzeugt. So zählen „besonders Kinder der 68-Generation, deren Eltern bestimmte Benimmregeln nicht so wichtig waren“, heute zu ihren Kunden.

 

 

Doch auch Menschen, die in Punkto Manieren scheinbar alles vom Elternhaus mit bekommen haben sehen sich im stressigen Joballtag manchmal Situationen konfrontiert, die sie verunsichern. Während den einen, verschiedene Wein – und Sektgläser oder der Anblick von drei unterschiedlichen Essengabeln am Tisch den Angstschweiß auf die Stirn treiben, weiß der andere nicht, wie er seine Gäste einander vorstellen soll – und der Dritte ringt bei dem Gedanken an „Small Talk“ und schicke Anzüge mit dem Atem.

 
So behandelt Krischel in ihrem Seminar eine ganze Bandbreite von Situationen denen man im Geschäftleben gegenübersteht. Wer grüßt wen zuerst, wer stellt wen vor und wie stellt man sich selber vor, Titel und ihre Anwendung; wann ist der richtige Zeitpunkt zum Gehen und wie verabschiedet man sich formgerecht? Doch auch Themen wie die Kultur des Essens und Trinkens wird bei einem gemeinsamen Abendessen behandelt. Weitere Punkte sind „Dresscodes“ und „gekonnt schenken“.
Der Kurs verspricht zu einem sicheren Umgang mit Stil und Etikette, was wiederum zu einem souveräneren Auftreten und mehr Ausstrahlung führt. Auch wenn eine Weiterbildung neben dem Beruf ziemlich anstrengend sein kann, perfekte Manieren sind das bisweilen ja auch – aber für jeden Mann bzw. jede Frau einer Führungsposition sicherlich ein absolutes Muss.

(KO)


 


 

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Gabriele Kischel

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