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Sondervorauszahlung

Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung: Guthaben wird erst später verrechnet

Wenn wir eine Dauerfristverlängerung für die monatliche Umsatzsteuer-Voranmeldung Ihrer GmbH beantragt haben, müssen Sie 1/11 der Vorjahreszahlung vorab ans Finanzamt überweisen.

Bislang wurde der Betrag mit der Dezember-Vorauszahlung verrechnet und ein Überschuss erstattet. Diese Regel wird jetzt geändert. Erst wenn die Umsatzsteuer -Jahreserklärung dem Finanzamt vorliegt, kann die überschießende Sondervorauszahlung angerechnet und ein dann noch verbleibender Überschuss an den Unternehmer ausgezahlt werden. Das kann in der Praxis dazu führen, dass sich die Erstattung zeitlich um ein ganzes Jahr oder mehr verschiebt.

Beispiel:

Sie geben für Dezember die Voranmeldung ab, woraus sich eine Zahllast von 5.000 Euro ergibt. Nach Anrechnung der geleisteten Sondervorauszahlung von 10.000 Euro ergibt sich ein Erstattungsbetrag von 5.000 Euro.

Bislang wurde dieser Betrag sofort an die GmbH erstattet. Jetzt haben Sie keinen Anspruch mehr auf Auszahlung der 5.000 Euro. Dieser Betrag wird bis zur Abgabe der Umsatzsteuer-Jahreserklärung vorgetragen. Erst dann wird die (restliche) Sondervorauszahlung auf die Jahres- steuer angerechnet und ein verbleibender Überschuss ausgezahlt.

(VSRW-Verlag)


 


 

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