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Universität zu Köln und Evonik Industries AG schließen Kooperationsvertrag

Ende März 2008 haben Rektor Prof. Axel Freimuth, Kanzler Dr. Johannes Neyses und Ulrich Weber, Mitglied des Vorstands der Evonik Industries AG, sowie Claus Peter Weber, Leiter des Zentralbereichs Umwelt, Sicherheit, Gesundheit der Evonik Industries AG eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität zu Köln und der Evonik Industries AG unterzeichnet.

Mit diesem Schritt wird eine seit 1988 bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit der Universität zu Köln mit der ehemaligen RAG Aktiengesellschaft auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin und der Umweltwissenschaften fortgesetzt und weiter ausgebaut.

Die Weiterentwicklung der Kooperation war durch die Emeritierung von Herrn Prof. Dr. C. Piekarski zu Beginn dieses Jahres notwendig geworden. Prof. Piekarski war langjähriger Lehrstuhlinhaber des Instituts und der Poliklinik für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Sozialhygiene der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln und leitete zugleich das Institut für Arbeitswissenschaften der RAG.

Im Rahmen der Fortsetzung der Kooperation wird das Institut der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln auch zukünftig mit dem neuen Institut für Epidemiologie und Risikobewertung in der Arbeitswelt (IERA), einem wissenschaftlich unabhängigen Forschungsinstitut, zusammenarbeiten. Das IERA ist in den Evonik-Konzern eingebettet. Rektor Axel Freimuth lobt: „Wir freuen uns über das Engagement von Evonik und finden es außergewöhnlich, dass Evonik als Unternehmen in Deutschland ein Institut dieser Art unterhält.“ Ulrich Weber begründet das Engagement von Evonik so: „Die Arbeit des IERA hat einen direkten inhaltlichen Nutzwert für Evonik. Die Ergebnisse helfen uns, die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter aus medizinischer Sicht noch sicherer zu machen. Als verantwortlicher Arbeitgeber fühlen wir uns diesem Ziel verpflichtet.“

Epidemiologie in der Arbeitswelt erforscht die Wechselwirkungen zwischen Beschäftigung und Gesundheit. Kanzler Dr. Neyses erläutert: „Ziel der Kooperation ist es, Gesundheitsgefahren in Betrieben zu analysieren und auf dieser Grundlage Maßnahmen zur Abwendung von Gefahren nach dem jeweiligen Stand der Wissenschaft zu erarbeiten.“ Durch die Zusammenarbeit soll eine wissenschaftlich fundierte und an den betrieblichen Gegebenheiten orientierte Risikobewertung von Arbeitsbedingungen, Verfahren und Produkten erreicht werden, eine Risikobewertung, die stressbedingte psychosomatische Störungen im Arbeitsleben ebenso untersucht wie Gesundheitsgefahren, die von neuen Chemikalien und Materialien ausgehen können. Oberstes Ziel ist die Gesunderhaltung der Beschäftigten unter dem Gesichtspunkt der Prävention.

Ein weiteres Kooperationsziel ist, dass die in der Forschung gewonnenen Erkenntnisse in die betriebliche Praxis und in die Lehre Eingang finden und der Wissenstransfer damit auch der Ausbildung des wissenschaftlichen und arbeitsmedizinischen Nachwuchses dient.

Seitens der Kooperationspartner Universität und Evonik ist darüber hinaus geplant, die interdisziplinäre Zusammenarbeit auf weitere Felder auszudehnen.

(Uni Köln)

(Redaktion)


 


 

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