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Insolvenzen

Zahl der Unternehmensinsolvenzen sinkt im April

(ddp.djn). Die Zahl der Firmenpleiten ist im April gesunken. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, meldeten die deutschen Amtsgerichte insgesamt 2794 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 6,2 Prozent weniger als Vorjahr.

Zugleich waren jedoch mehr Verbraucher zahlungsunfähig. Insgesamt wurden 8779 Fällen registriert. Damit stiegen die Verbraucherinsolvenzen binnen Jahresfrist um 6,4 Prozent. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen belief sich die Gesamtzahl der Insolvenzen auf insgesamt 13 949. Ein Plus von 2,0 Prozent.

Wie es weiter hieß, bezifferten die Gerichte die voraussichtlichen offenen Forderungen für April auf 5,8 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es noch 3,4 Milliarden Euro. Grund für den Anstieg sind den Angaben zufolge die Insolvenzen einiger wirtschaftlich bedeutender Unternehmen.

In den ersten vier Monaten stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen laut den Statistikern damit auf 11 024. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist dies eine Zunahme um 3,1 Prozent. Zugleich wurden 36 015 Verbraucherpleiten gemeldet, ein Plus von 11,3 Prozent. Insgesamt registrierten die Gerichte damit 56 648 Insolvenzen, 7,5 Prozent mehr als von Januar bis April 2009.

(ddp)


 


 

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