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Urheberrecht

Einigung zwischen Schweizer Verwertungsgesellschaft und YouTube

Suisa, das schweizerische Gegenstück zur Gema, hat sich mit YouTube über die Lizenzzahlungen geeignet.

Die weltbekannte Suchmaschine Google hat für YouTube einen weiteren Vertrag mit einem europäischen Rechtsvertreter abgeschlossen. Das Unternehmen ließ bekanntgeben, dass ein Lizensvertrag mit der Schweizer Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik, Suisa, abgeschlossen wurde. Laut dieser Verträge sollen Urheber eine Vergütung für die Nutzung ihrer Musikwerke auf YouTube in der Schweiz erhalten. Über die Höhe der Vergütung und zu den Konditionen wurden keine Angaben gemacht.

Suisa freut sich über die Einigung

Der Vertrag gilt auch außerhalb der Schweiz. „Durch den Vertrag werde das Repertoire der Mitglieder auch für viele Länder außerhalb der Schweiz an Youtube lizenziert“, sagte Andreas Wegelin, Generaldirektor der Suisa. Die Verwertungsgesellschaft hat nach eigenen Angaben rund 30.000 Mitglieder.

Streit in Deutschland

Vor dem Landgericht München hat die deutsche Verwertungsgesellschaft Gema gegen YouTube eine Unterlassungsklage wegen der Es-tut-uns-leid-Sperrtafeln erhoben. Der Streit um die Vergütung für Verwendung von Videoklips existiert zwischen den beiden Marktteilnehmern bereits seit vier Jahren.

Die Sprecherin des YouTube-Deutschland Mounira Latrache erklärte: “Wir wollen der Gema einen Umsatzanteil zahlen. Was wir aber nicht machen können, ist, pro View eines Videos zu zahlen, weil das nicht unserem Geschäftsmodell entspricht und wir nicht pro View eines Videos Geld verdienen”.

Googles Videoplattform hat in über 40 Ländern Einigungen mit den Verwertungsgesellschaften erzielen können, in Europa unter anderem mit PRS for Music in Großbritannien, BUMA Stemra in den Niederlanden, SGAE in Spanien, SIAE in Italien und SACEM in Frankreich.

(Christian Solmecke)


 


 

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1 Kommentar

von Webwhiz
08.10.13 18:54 Uhr
Wann endlich auch in Deutschland?!

Kann mir mal bitte einer sagen warum es in Deutschland bis lang nicht klappt wenns doch in anderen Ländern funktioniert hat?! Ich mein, anscheinend geht es ja, dass sich YouTube mit anderen Verwertungsgesellschaften einigt - von daher ehebt sich bei mir doch die Vermutung, ohne "populistisch" oder "rufschädigend" sein zu wollen, dass es vllt. doch etwas mehr an der Gema liegt als an YouTube?! Ich nutze seit keine Ahnung, bestimmt 2 Jahren, ProxTube (www.proxtube.com) und hab mit den gesperrten Videos sowieso nichts am Hut (und das ist, wie ich es auch von Herrn Solmecke schon gelesen/gesehen habe, legal). Ich kann auch nachvollziehen, dass YouTube nicht pro View zahlen will, weil man sich ja auch nicht immer jedes Video komplett anschaut... Von daher, wo liegt das Problem?

 

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