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Studie: Parteien nutzen für Wahlkampf kaum Potenzial des Internets

(ddp-nrw). Im Bundestagswahlkampf nutzen die Parteien das Potenzial des Internets offenbar nur geringfügig. Wie eine am Montag in Düsseldorf veröffentlichte Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) ergab, bewerten Unternehmen aus der Internetbranche den Einsatz von Blogs oder des amerikanischen Kurznachrichtendienstes Twitter durch die Parteien lediglich als «ausreichend».

Auch die Web-Auftritte der Parteien CDU, SPD, FDP und Grüne wurden von den befragten Unternehmen nur als «ausreichend» eingestuft. Insgesamt waren 110 Agenturen für Online-Werbung, Internetdienstleister oder Portalbetreiber durch den BVDW befragt worden.

Die meisten Unternehmen waren der Ansicht, dass das Mobile Internet auch im Vergleich zum Bundestagswahlkampf 2005 in diesem Jahr nur unzureichend von den Parteien genutzt werde. Auch würden die Sozialen Netzwerke im Internet kaum in den Wahlkampf eingebunden. Damit ist der deutsche Wahlkampf nach Angaben des BVWD weit entfernt von der im US-Wahlkampf angewandten Strategie von Barack Obama, die Wähler per Internet zu mobilisieren.

«Die deutschen Parteien setzen das Internet nur rudimentär ein, um Wählerstimmen zu gewinnen», sagte BVDW-Präsident Arndt-Groth. So würden sie allerdings kaum noch jüngere Generationen erreichen, die vornehmlich das Web und Mobile Internet zur Kommunikation und Information benutzten.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft ist nach eigenen Angaben die Interessenvertretung für Unternehmen im Online-Bereich.

(ddp)


 


 

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