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Verhaltener Optimismus in der Chemieindustrie

Asien ist attraktivstes Ziel für Transaktionen

Die attraktivste Zielregion für die Branche ist Asien: Hier haben 41 Prozent der Befragten eine Übernahme oder einen Zusammenschluss entweder bereits im vergangenen Jahr abgeschlossen oder planen eine entsprechende Transaktion. Auf dem zweiten Rang liegt Westeuropa (36 Prozent), gefolgt von Nordamerika (27 Prozent) und Osteuropa (23 Prozent). Allerdings verweisen die befragten Manager auch auf Risiken, die mit der internationalen Expansion einhergehen. So mussten sich 46 Prozent mit bürokratischen Hindernissen auseinander setzen und 32 Prozent gaben an, dass die mit dem Schritt über die Grenze verbundenen Kosten höher ausfielen als erwartet.

Chemiebranche setzt auf Innovationen

Die Chemiebranche setzt deutlich stärker als andere Wirtschaftszweige auf Innovationen. So sehen knapp 30 Prozent der befragten Chemiemanager in der Entwicklung neuer Produkte erhebliches Wachstumspotenzial auf Sicht der kommenden zwölf Monate. Im Durchschnitt aller Branchen sind nur 13 Prozent der CEOs dieser Ansicht. Gut vier von fünf Chemieunternehmen wollen die Produktoffensive aus eigener Kraft finanzieren, 31 Prozent der Befragten planen Kredite ein und 28 Prozent setzen auf eine Finanzierung durch den Kapitalmarkt.

Die zunehmende Regulierung der Chemiebranche werten vier von fünf Befragten als große Herausforderung. Das betrifft insbesondere die EU-Richtlinie REACh (Regulation, Evaluation and Authorisation of Chemicals), die seit 1. Juni 2007 für alle Unternehmen mit Sitz in der EU gilt. Für bestimmte, gefährliche Chemikalien muss jeder Hersteller im Detail angeben, wie sie sicher verkauft, transportiert und eingesetzt werden können. "Grundsätzlich umfasst REACh nicht nur die internen, sondern auch die externen Lieferbeziehungen und kann so die Gewichte in der Wertschöpfungskette verschieben. Dies hat auch Konsequenzen für die Rentabilität von Unternehmen, die an sich nicht zur chemischen Industrie zählen", betont Dr. Volker Fitzner.

Quelle: PricewaterhouseCoopers (PwC)

Die Studie Zusätzliche Informationen zum "10th Annual Global CEO Survey - Chemicals Sector Summary" finden Sie unter: www.pwc.de.

(Redaktion)


 


 

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