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Axa Krankenversicherung AG mit gutem Geschäftsjahr

Im Jahr 2013 konnte die Axa Krankenversicherung AG neue Kunden gewinnen und ihre Beitragseinnahmen erhöhen. Da dabei das Kapitalanlageergebnis stieg und die Kostenquote sank, stieg auch der nachsteuerliche Rohüberschuss erheblich.

Axa Krankenversicherung AG entwickelt sich besser als der Branchenschnitt

Im Jahr 2013 stiegen die Beitragseinnahmen des Kölner Versicherers um 3,7 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Entgegen des Branchentrends wuchs dabei auch die Zahl der Versicherten. Gegenüber dem Vorjahr nahm sie um 1,3 Prozent auf etwa 790.000 zu. Bei den Zusatzversicherten verzeichnete man ein Plus von sieben Prozent auf rund 815.000. Diese Entwicklung führte die Unternehmensspitze in ihrem Geschäftsbericht auf das belebte Neugeschäft, eine „moderate Beitragsanpassung“ und die sehr gute Kundenbindung zurück. Besonders hoch sei die Nachfrage bei Pflege- und Zahnergänzungsprodukten gewesen.

Guter Start der „Expatriates Versicherungen“

Das neue Geschäftsfeld „Expatriates Krankenversicherung“ habe sich gut auf dem Markt etablieren können. Im vergangenen Jahr seien im Auslandssegment 12.000 Versicherte neu hinzugekommen. Beim Vertrieb von Vollversicherungen über den Makler haben man dank kundenspezifischer Tarife „an die außergewöhnlichen Erfolge des Vorjahres anknüpfen können“.

Gute Schadens- und Kostenentwicklung

Positiv entwickelten sich außerdem die Schadens- und Kostenquoten. Zwar gab es bei den Aufwendungen für Versicherungsleistungen und Rückstellungen einen Zuwachs von 5,1 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro, doch sank die Schadenquote um einen Prozent auf 79,5 Prozentpunkte ab. Hierzu trug eine Umstellung der Verträge im Notlagentarif bei. Mit einem Minus von 1,1 Prozent fiel auch die Verwaltungskostenquote niedriger aus als im Vorjahr (2,8 Prozent). Diese Einsparungen führe man vor allem auf das Effizienzsteigerungsprogramm „Focus to Perform“ zurück. Bei der Abschlusskostenquote gab es indes einen leichten Rückgang von 7,7 auf 7,6 Prozent.

Die Versicherungsaufwendungen sanken insgesamt um sieben Prozent auf 273,1 Millionen Euro. Dabei stieg das Kapitalanlageergebnis um 12 Prozent auf 529,7 Millionen Euro. Außerplanmäßige Abschreibungen verringerten sich auf 22,7 Millionen Euro. 2012 hatten sie noch bei 41,7 Millionen gelegen. Der Rohüberschuss nach Steuern stieg gegenüber dem Vorjahr um 81 Millionen auf 325 Millionen Euro.

(Christian Weis)


 


 

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