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Sinnfindung im Beruf

Vertrauen wieder neu erlernen

Das eigentliche Glück liegt nicht und niemals im Erreichen äußerer Erfolge, sondern im Vertrauen darauf, dass das Richtige mit einem passiert und dass wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind, in der Welt aufgehoben sind und nichts darüber hinaus brauchen. Hier können wir uns darüber freuen, wenn es uns gut geht in dem Wissen, das alles zu unserem Besten geschieht. Gregor Wilbers, Führungskräfte-Coach und Inhaber des Instituts „Sinnfindung im Beruf“ zeigt einen Weg zu einem gesunden Selbstvertrauen.

Es ist wohl so, dass wir unsere Zufriedenheit oft an äußeren Dingen festmachen. Natürlich macht es etwas aus, wenn wir uns eine vernünftige Wohnung, ein schönes Haus leisten können. Natürlich ist es angenehmer, wenn man nicht dauernd das Gefühl hat, der Wagen könnte auf der Straße liegen bleiben. Natürlich tut es gut, im Urlaub nicht auf den Euro gucken zu müssen. Das alles ist angenehm. Aber bei all dem vergessen wir zu leicht, dass die Freude über das Erreichte immer nur einen Moment anhält und dann schon wieder Mängel sichtbar werden und Gewöhnung eintritt, und das geschieht immer.

Menschliche Fallen: Streben nach Abhängigkeiten und Projektion der inneren Unzufriedenheit

Der äußere Zustand ist nicht dafür verantwortlich, ob wir mehr oder weniger Sorgen haben. Es ist einfach nicht die ganze Wahrheit, dass wir mehr oder weniger Sorgen haben, wenn wir weniger oder mehr Geld haben, die Wahrheit ist, dass wir uns immer Sorgen machen, ganz gleich, wie viel Geld wir haben! Denken Sie nur einmal an Ihre letzte Gehaltserhöhung : Wie lange haben sie sich wirklich daran gefreut und wann haben Sie wieder an die nächste Stufe gedacht? Vermutlich noch während des Gespräches mit Ihrem Vorgesetzten.

Das Streben danach, dieses sich davon Abhängig-Machen, das Projizieren der inneren Unzufriedenheit auf diese und andere Werte sind eine Falle und schreckliche Lebenslüge zugleich. Wir machen uns immer Sorgen! Und diese liegen ganz bei uns, nicht außerhalb.

Vielleicht sollten wir uns nur Sorgen um die Sorgen machen, denn wir haben sie auf alle Fälle, wir werden sie niemals los, es sein denn, wir lassen sie los, ohne Wenn und Aber. Das geht natürlich nicht so einfach. Aber es gibt einen Weg, schließlich haben wir auch all die Jahre gelernt, das zu sein, was wir bis heute sind. Nur dass wir hier an eine Grenze kommen: Was wir auch machen, es bleibt immer eine heimliche innere Leere zurück, die wir uns erst einmal bewusst machen müssen. Es ist nicht normal, im Beruf nur dann zufrieden sein zu können, wenn alles glatt läuft, es ist nicht normal, dass es „im Moment“ zu viel ist (weil es fast immer zu viel ist), es ist nicht normal, wenn wir „im Moment“ so angespannt sind (weil wir es fast immer sind). Es gibt ständig irgendetwas zu tun und auszusetzen, und wir schieben es ebenfalls ständig auf irgendetwas außerhalb von uns. Aber es ist nur und ausschließlich bei uns.

 


 

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