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Facebook-Depression gibt es offenbar wirklich

Ein Video der HigtonBros sorgt in der Netzgemeinde für Aufsehen. Ein zweieinhalb minütiger Kurzfilm erzählt die Geschichte eines Menschen, der in seiner Facebook-Scheinwelt gefangen ist, immer auf der Suche nach Likes, dabei verkennt er, dass das wahre Leben außerhalb des Computers stattfindet.

Anscheinend lebt jeder besser

Wer durch seine Facebook-Präsenz guckt und sieht, dass andere unter „Allerwertsposts“ fast unzählige Likes bekommen und man selbst nicht diese tollen Werte hat, versucht gelegentlich sich besser darzustellen als man ist. In diesem Video zeigt sich, dass genau dieser Plan nach hinten losgeht. Die Jagd nach immer neuen Likerekorden kann sogar in Depression enden.

Psychologen glauben schon länger, dass Facebook traurig macht

Bereits 2007 gab es eine Diskussion, nach der die ständige Präsenz im sozialen Netzwerk „Facebook“ dick, blöd und traurig mache. Doch bei der Studie sagte nur ein Drittel von damals 350 befragten Usern, dass sie beim Surfen im Social Media Neid und schlechte Laune verspüren. Neid, weil eben andere Leute unter ihre Abendessen oder sonstigen „Allerweltsdinge“ viele Likes bekommen. Das bringt natürlich auch direkt schlechte Laune.

Video - Was passiert, wenn man Fußballfloskeln wörtlich nimmt?

Psychische Belastungen durch Facebook

Zu wenige Freunde machen einen User unattraktiv, zu viele aber auch. Außerdem sind zu viele Facebook-Bekanntschaften Grund für Stress, der beim permanenten Stöbern auf anderen Seiten entsteht. Seit 2012 gibt es laut Forscher der American Academy of Pediatrics einen Bericht, nachdem es die sogenannte „Facebook-Depression“ geben. Durch übermäßige Nutzung können demnach insbesondere bei Jugendlichen Anzeichen und Symptome einer Depression zeigen.

Frage, was an den Studien dran ist

All diese Studien sind nicht auf die Allgemeinheit übertragbar. Dazu gab es bei eigentlich alles Studien zu wenige Probanden, die sich diesen Tests stellten. Allerdings sind diese Forschungsergebnisse richtungsweisend. Die Videomacher von HigtonBros haben dies bewiesen, was mit einem Facebook-User geschehen kann, wenn eben jener sich zu sehr in der virtuellen Welt auf der Suche nach Likes und „Freunden“ verliert, daher gilt: das „wahre“ Leben ist wichtiger als die virtuelle Welt in den sozialen Medien.

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Artikel-Icon: Screenshot Youtube.com | HigtonBros

Mehr zum Autor:
Christian Esser ist Journalist und Autor für business-on.de. Sein Motto: "Ich will Dinge, die ich erlebe, anderen erlebbar machen." Christian Esser auf Facebook, Twitter und Google+

(Redaktion)


 


 

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