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Viral Marketing – die moderne Form der Mundpropaganda

Die Anfänge des Viral Marketing: Hotmail verbreitete das Virus per E-Mail 

Die Erfolgsgeschichte des Viral Marketing beginnt 1995 im Silicon Valley mit einem kostenlosen E-Mail-Service. Der Anbieter Hotmail.com gilt auch heute noch als Paradebeispiel für erfolgreiche Mundpropaganda. Mit nur 300.000 Dollar Grundkapital , standen den Gründern gerade einmal 50.000 Dollar für Werbemaßnahmen zur Verfügung. Dennoch gelang es dem Anbieter, innerhalb von nur eineinhalb Jahren über 12 Millionen Nutzer zu akquirieren. Und dies allein durch das simple Einfügen der Werbezeilen „Get your private, free email at Hotmail“ am Ende jeder ausgehenden E-Mail. So wurde auch der Empfänger auf den kostenlosen Dienst aufmerksam gemacht und vom Empfänger auch als eine Art „Empfehlung“ verstanden. Zusätzlich wird durch den Erhalt der Nachricht auch die Funktion des Dienstes bewiesen. 
Heute steht die Hotmail.com-Aktion für ein passives Viral Marketing, wobei der Nutzer die Botschaft allein durch das Nutzen des Produktes verbreitet (Quelle: www.wikipedia.de). 

Dem gegenüber steht das aktive Viral Marketing: Hier muss der Sender selbst aktiv die Botschaft verbreiten, zum Beispiel um eine Information oder eine Gruppengemeinschaft mit jemanden teilen zu wollen, wie bei Youtube oder bei Netzwerken, wie XING, Facebook, Twitter, stayfriends und studi- bzw. meinvz.

Andere Beispiele für erfolgreiches Viral Marketing

Wer über Viral Marketing spricht kommt weiterhin nicht am Blair Witch Project vorbei. 1999 bewiesen zwei junge Produzenten, Daniel Myrick und Eduardo Sanchez, dass Illusion und Mythen auch mit einem minimalen Budget erzeugt werden können. Um die Pseudo-Dokumentation „The Blair Witch Project“, bei der es grob um das Verschwinden dreier Studenten geht, die im Rahmen einer Semesterarbeit die Legenden um die Blair Witch untersuchen wollten und von der Exkursion nicht mehr zurückkehren, ins Gespräch zu bringen, spannen die Filmemacher eine phantastische Geschichte mit vielfältigen Online – und Offline-Elementen um ihren geplanten Film. Schon im Vorfeld begannen Myrick und Sanchez damit, Informationen über die mysteriösen Vorfälle unter die Leute zu bringen. So hieß es zum Beispiel, sie seien mit der Rekonstruierung des gefundenen Filmmaterials sowie der Tagebuch-Informationen beauftragt worden. Weiterhin ließen die Produzenten Interviews, Suchanzeigen, Fahndungsfotos und ganze Nachrichtensendungen fälschen. Um die Illusion perfekt zu machen und den Film authentisch wirken zu lassen, wurde mit vollkommen unbekannten Schauspielern gearbeitet, die statt eines Drehbuchs lediglich einige Handlungsanweisen bekamen. Zusätzlich waren die Schauspieler in der Tat mehrere Tage und Nächte im Wald unterwegs, verspürten so echte Angst, und erhielten von Tag zu Tag weniger zu Essen, um die Glaubwürdigkeit der Handlung zu erhöhen.  

Ein weiteres bekanntes Beispiele für ein erfolgreiches Viral Marketing ist das Werbespiel Moorhuhn, das von der Firma Phenomedia AG für Johnnie Walker entwickelt wurde. Innerhalb kürzester Zeit erreichte das Spiel eine enorme Popularität die sich auch auf die Marke übertrug. Auf dieser Idee baute auch die Deutsche Bahn mit einem interaktiven Bildschirmschoner auf. Mit einer „virtuellen Bahnfahrt“ begeisterte die Deutsche Bahn nicht nur Bahnfreunde und zählten innerhalb der ersten vier Wochen über 40.000 Downloads auf ihrem Server. 

Lesen Sie auch den Beitrag zum Thema: Emfehlungsmarketing

(Redaktion)


 


 

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