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Vorsicht beim Umgang mit Spekulationsverlusten

vrt - Kurz vor dem Jahresende durchforsten viele Anleger Ihre Wertpapierdepots und stoßen die „Nieten“ des letzten Jahres noch innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist ab. Nur dann können die Verluste mit Zugewinnen aus anderen Aktienspekulationen verrechnet werden. Oft wird die „Niete“ aber gleich wieder zurückgekauft – schließlich benötigen Anleger den Verlust ja nur für die Steuererklärung, in Wirklichkeit soll das Papier so schnell wie möglich wieder Geld bringen.

Dieses Vorgehen kann böse ins Auge gehen. Darauf weist die Bonner Beratungsgesellschaft VRT Linzbach, Löcherbach & Partner hin. In der jüngsten „VRT Info“ verweisen die Steuerberater auf Gerichtsurteile, nach denen ein „Gestaltungsmissbrauch“ vorliegt, wenn abgestoßene Aktien am selben oder nächsten Tag zurückgekauft werden. Die VRT empfiehlt daher, zwischen An- und Rückkauf eine gewisse Zeit verstreichen zu lassen. Alternativ kann auch ein anderes, wirtschaftlich vergleichbares Papier gekauft werden, zum Beispiel statt einer Aktie ein Bonus -Zertifikat desselben Unternehmens.

Die VRT ist eine Unternehmensgruppe für Steuer -, Rechts- und Unternehmensberatung sowie Wirtschaftsprüfung mit insgesamt rund 150 Mitarbeitern in Bonn, Köln und dem Rhein-Sieg-Kreis. Sie informiert regelmäßig über neue Entwicklungen zu Steuern, Finanzen und Rechtsfragen.

(k.olbrisch)


 


 

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