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  • 09.03.2010, 09:42 Uhr
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U-Bahn

Walter Reinarz bleibt vorläufig weiter im Amt

(ddp-nrw). Das Vorstandsmitglied der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB), Walter Reinarz, bleibt bis auf weiteres im Amt. Mit Reinarz werde aber über eine Vertragsauflösung verhandelt, verlautete aus Unternehmenskreisen nach einer Sitzung des KVB-Aufsichtsrates am Montagabend. Reinarz habe signalisiert, an der Vertragsauflösung mitwirken zu wollen.

Walter Reinarz ist in die Kritik geraten, weil es beim U-Bahn-Bau in Köln zu Mängeln und Manipulationen gekommen war. Für Empörung in der Öffentlichkeit sorgte unter anderem der Umstand, dass sich die KVB als Bauherrin des Großprojekts quasi selbst beaufsichtigte. Zuständig dafür war Reinarz.

Wie es in Unternehmenskreisen weiter hieß, kann Reinarz nicht gekündigt werden, da ihm derzeit kein Verschulden nachzuweisen sei. Laut einem Fachanwalt für Baurecht war es bei der Kontrolle der Bauaufsicht der Kölner U-Bahn zu erheblichen Kommunikationslücken zwischen den Verantwortlichen gekommen. Wer dafür die Schuld trägt, erklärte der Fachanwalt zunächst nicht.

Bei dem Einsturz des Stadtarchivs und zweier benachbarter Wohnhäuser waren am 3. März 2009 zwei Männer getötet und unzählige wertvolle Kulturgüter verschüttet worden. Als wahrscheinlichste Unglücksursache gelten Probleme beim U-Bahn-Bau in unmittelbarer Nähe.

(Redaktion)


 

 

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