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Arbeitsniederlegungen

ver.di ruft 850 Briefträger zum Warnstreik auf

Mit Beginn der Frühschicht hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di für heute rund 850 Brief- und Paketzusteller sowie Verteilkräfte in ganz Nordrhein-Westfalen zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Von den Warnstreiks ab 6.00 Uhr bei der Post seien mehr als 30 Städte betroffen, teilte die Gewerkschaft in Düsseldorf mit. Mehr als eine Million Briefe und 30 000 Pakete würden voraussichtlich nicht zugestellt.

«Die Deutsche Post hat die vergangene Woche tatenlos verstreichen lassen und steuert damit direkt in einen unbefristeten Streik», sagte der ver.di-Fachbereichsleiter Postdienste, Speckenwirth, zur Begründung. Die Vorbereitungen für die Urabstimmung seien abgeschlossen, so dass die Mitgliederbefragung wie angekündigt morgen (25. April) beginnen könne. «Die Postler stehen hinter unseren Tarifforderungen. Dass sie für Beschäftigungssicherung und gerechte Arbeitszeiten auch in einen Durchsetzungsstreik gehen, ist so gut wie sicher», sagte Speckenwirth.

Die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und der Deutschen Post AG zur Arbeitszeit und zum Ausschluss von Kündigungen waren am Wochenende gescheitert. Die Urabstimmung soll vom 25. bis zum 29. April laufen. Ein unbefristeter Streik sei ab dem 2. Mai möglich, hieß es vonseiten der Gewerkschaft.

(Redaktion)


 


 

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