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  • 09.10.2006,
  • |
  • Köln

Was tun, wenn die Steuerfahndung kommt?

1. Gründe für das Erscheinen Oftmals sind es anonyme Anzeigen, die die Steuerfahndung auf die Spur bringen. Dahinter verbergen sich nicht selten etwa die im Scheidungsverfahren verärgerte Ex-Ehefrau, die verlassene Geliebte oder der Buchhalter, den man im Streit entlassen hat. Oftmals enden auch Betriebsprüfungen in einem Steuerstrafverfahren.

2. Durchsuchungsablauf

Die Hausdurchsuchung kann sich nicht nur auf die Privatwohnung und die Geschäftsräume erstrecken, sondern auch auf Garagen, Ferienhäuser und sogar Yachten.

Ganz wichtig ist es, dass der Betroffene in dieser Phase keine Angaben zu den Vorwürfen macht. Er sollte schweigen und so wenig wie möglich mit den Fahndern kommunizieren . Schnellstmöglich ist der Kontakt mit einem Strafverteidiger, der in Steuerstrafsachen tätig ist, aufzunehmen. Kennt man keinen, fragt man bei seinem Steuerberater oder Firmenanwalt nach oder schaut in das Telefonbuch. Unterlagen sind nie freiwillig herauszugeben und es muss darauf geachtet werden, dass sämtliche sichergestellten Geschäfts- oder Privatpapiere so genau wie möglich in einem Verzeichnis aufgenommen werden.


 


 

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Frank H. Langen
Köln

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