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  • 09.10.2006,
  • |
  • Köln

Was tun, wenn die Steuerfahndung kommt?

3. Weiteres Verfahren

Im weiteren Verlauf des Verfahrens sollte die Entscheidung getroffen werden, ob ggf. gegenüber der Steuerfahndung Angaben gemacht werden, und zwar der der Regel nach erfolgter Einsicht in die Akten. Treffen die Vorwürfe zu, besteht jedoch die Möglichkeit, auf den Abschluss einer sog. tatsächlichen Verständigung hinzuarbeiten. Mit dieser Verständigung können die steuerrechtlichen und die strafrechtlichen Auswirkungen abgesprochen werden.

4. Die Selbstanzeige

Ist eine Maßnahme der Steuerfahndung zu befürchten, hat der Steuerpflichtige gemeinsam mit seinem Berater zu entscheiden, ob eine sog. Selbstanzeige abzugeben ist. Dadurch ist rückwirkend eine Straffreiheit zu erlangen, wenn unrichtige oder unvollständige Angaben bei der Finanzbehörde berichtigt oder in Gänze nachgeholt werden.

Hierfür sollte unbedingt ein qualifizierter Berater hinzugezogen werden, da das Gesetz Ausnahmetatbestände vorsieht, in denen die Straffreiheit nicht eintreten kann.

Zu beachten ist hierbei insbesondere, dass die positiven Folgen einer Selbstanzeige nur dann eintreten, wenn die Steuerschuld in dem vom Finanzamt vorgegebenen Zeitraum gezahlt wird.


 


 

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Durchsung
Hausdurchsuchung
Frank H. Langen
Köln

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