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Ruth Hieronymi soll Vorsitzende des WDR-Rundfunkrates werden

(ddp-nrw). Nach den Diskussionen um die Entlassung des ZDF-Chefredakteurs Nikolaus Brender gibt es Medienangaben zufolge nun auch in der ARD einen Posten-Poker. Politiker feilschten, wer neuer Chef im WDR-Rundfunkrat werden soll. Nach Informationen der Kölner Tageszeitung «Express» (Dienstagausgabe) einigte sich die Mehrheit der Unterhändler auf die Bonner CDU-Politikerin Ruth Hieronymi (62).

Der WDR-Rundfunkrat zählt zu den mächtigsten Gremien innerhalb der ARD. 24 Jahre war der 43-köpfige Rat, bestehend aus Abgeordneten sowie Vertretern von Kirchen, Gewerkschaften und Verbänden, von dem SPD-Politiker Reinhard Grätz (69) geführt worden.

Nach den Vorgesprächen läuft den Angaben zufolge alles darauf hinaus, dass bei der Sitzung am 2. Dezember die frühere EU-Abgeordnete Hieronymi zur Grätz-Nachfolgerin gewählt wird. Unklar ist, ob aus dem SPD-Lager noch ein Gegenkandidat nominiert wird. Allerdings haben sich intern bereits selbst einige sogenannte «rote» Rundfunkräte für Ruth Hieronymi ausgesprochen. Sie gilt als kompetent und seit ihrem Ausscheiden aus dem Straß burger Parlament auch als unabhängig. Die Bonnerin wollte gegenüber «Express» nur bestätigen, dass sie kandidieren wird.

(ddp)


 


 

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