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Studie: Energieunternehmen nutzen erst selten vorhandene Chancen im Social Web

Social-Media-Plattformen spielen für das Informationsverhalten von an Energiethemen interessierten Social-Media-Nutzern bislang keine große Rolle. Am häufigsten informieren sich grundsätzlich an Energiethemen Interessierte bislang auf Strom- und Gasvergleichsseiten, Anbieter-Websites und unabhängigen Bewertungs- und Meinungsplattformen.

Soziale Netzwerke nutzt bislang weniger als jeder Zehnte (7%). Dies liegt unter anderem daran, dass bisher nur wenige Energieunternehmen durch überzeugende Konzepte glänzen - bis auf einige positive Ausnahmen. Dabei sind die Chancen für Energieversorger durchaus groß, durch einen gelungenen Social-Media-Auftritt das eigene Image zu verbessern.

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Marktstudie "Social-Media-Branchenreport Energie 2011" des Markt- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics. Für die Studie wurden über 1000 an Energiethemen interessierte Bundesbürger internetrepräsentativ befragt. Anhand zahlreicher Fallbeispiele werden Vor- und Nachteile verschiedenster Social-Media-Konzepte diskutiert.

Dabei lässt sich feststellen, dass soziale Netzwerker meist zu den kritischen und wechselbereiten Kunden gehören. Und soziale Netzwerke gelten im Kontext Energie bislang als wenig verlässliche und wenig vertrauenswürdige Informationsquelle. Mehr als jeder dritte an Energiethemen Interessierte vermutet hinter vermeintlichen Verbrauchermeinungen Mitarbeiter von Energieunternehmen. Dabei finden 54 Prozent der Befragten, dass Energieunternehmen offen Stellung beziehen sollten, wenn im Social-Media-Umfeld kritisch über sie diskutiert wird. Auch der Austausch über Energiethemen via soziale Netzwerke fällt bislang gering aus: 60 Prozent der Befragten geben an, sich hierzu generell mit anderen Personen auszutauschen. Über soziale Netzwerke sind es aber lediglich sechs Prozent. 

Auf facebook ist nur für jeden Vierten die Auseinandersetzung mit Energiethemen alltäglich. Drei Viertel der facebook-affinen Energieinteressierten haben auch nie Beiträge von Energieversorgern auf facebook wahrgenommen. Fallen Beiträge auf, werden diese meist wertneutral beurteilt. Positiv aufgefallene Beiträge überwiegen mit 28 Prozent deutlich die negativ wahrgenommenen.

Beiträge zu aktuellen Energiethemen gewünscht

"Was häufig gewünscht wird, sind Videos oder andere Beiträge zu Energiethemen mit aktuellem Bezug - beispielsweise die Zukunft der Energieversorgung. Hier werden von Unternehmen ein aktiver Beitrag zur Debatte und eine eigene Position erwartet", resümiert Studienleiter Werner Grimmer. Was gefällt zeigen einige von Befragten benannte Fallbeispiele: Greenpeace Energy gefällt beispielsweise durch aktuelle Informationen und Stromspartipps. Der Auftritt entega wirkt seriös und sympathisch. Und selbst rein werbliche Auftritte ohne interaktiven Charakter können überzeugen, wenn sie amüsant oder sachlich fundiert informieren, wie beispielsweise der facebook-Auftritt von E.ON. Dann punkten beispielsweise auch Großkonzerne wie E.ON oder RWE.

Das Markenprofil folgender Unternehmen wurde im Rahmen der Studie untersucht: RWE, E.ON, EnBW, Vattenfall, EWE, Mainova, enviaM, N-ERGIE, entega, FlexStrom, Yello Strom, eprimo, E wie einfach, Solarworld, Lichtblick. Zudem werden Fallbeispiele einzelner Social-Media-Auftritte kommentiert: u.a. entega, EnBW, E.ON, Greenpeace Energy, RWE, SolarWorld und Yello Strom.

Quelle: YouGovPsychonomics

(Redaktion)


 


 

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