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WestLB-Anteilseigner lassen Nutzung des Banken-Rettungspakets offen

(ddp-nrw). Die Anteilseigner der Westdeutschen Landesbank (WestLB) haben den Vorstand der Bank beauftragt, eine mögliche Inanspruchnahme des Banken-Rettungspakets zu prüfen. Bei den Beratungen am Mittwoch in Münster sei ein «Prüfauftrag» erteilt worden, sagte eine Sprecherin von NRW-Finanzminister Helmut Linssen (CDU) am Donnerstag auf ddp-Anfrage. Es gebe in dieser Frage jedoch keine Eile «und keine Not».

Laut Medienberichten berieten die Anteilseigner der WestLB darüber, ob die Bank als zweites deutsches Kreditinstitut nach der BayernLB das Rettungspaket der Bundesregierung in Anspruch nehmen soll. Demnach wird geprüft, den NRW-Rettungsschirm für die WestLB aufzugeben und für die Bank Kapital und Garantien aus dem Rettungspaket des Bundes zu nutzen. Durch einen solchen Schritt könnte der Streit mit der EU-Kommission über die WestLB-Beihilfen des Landes NRW beigelegt werden, da das Paket des Bundes von den wettbewerbsrechtlichen Vorschriften aus Brüssel ausgenommen sei.

Die WestLB war durch Fehlspekulationen und die Auswirkungen der internationalen Finanzmarktkrise tief in die roten Zahlen gerutscht. Eigentümer des Düsseldorfer Instituts sind mehrheitlich die beiden Sparkassenverbände Rheinland und Westfalen-Lippe mit je 25,2 Prozent. Das Land NRW hält etwa 38 Prozent - davon 17,5 Prozent direkt und 20,2 Prozent indirekt über die NRW.Bank.

(Redaktion)


 


 

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