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WestLB: Berichte über baldige Insolvenz sind reine Spekulation

(ddp-nrw). Die Westdeutsche Landesbank (WestLB) hat Medienberichte über eine möglicherweise drohende Schließung der Landesbank durch die Bankenaufsicht BaFin zurückgewiesen. Dabei handele es sich um reine Spekulationen, die jeder Grundlage entbehrten, sagte ein Sprecher der Landesbank. Die Nachrichtenmagazine «Spiegel» und «Focus» hatten am Wochenende berichtet, die WestLB laufe Gefahr, bei der Kernkapitalquote die aufsichtsrechtliche Schwelle von 4,0 Prozent zu unterschreiten, woraufhin sie von der Bankenaufsicht geschlossen werden müsste.

Der «Spiegel» schrieb, dem Aufsichtsrat liege eine Simulationsrechnung vor, nach der die WestLB bei weiteren Rating -Verschlechterungen im Herbst von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ( BaFin ) geschlossen werden müsste. Danach würde die Bank ohne zusätzliche Risikoabschirmung durch die Eigentümer bei der Kernkapitalquote unter die Vier-Prozent-Grenze fallen. Natürlich gebe es bei der WestLB Simulationsrechnungen, sagte der Sprecher dazu. Dabei würden jedoch extreme Stressszenarien durchgespielt, aus denen man keine derartigen Rückschlüsse ziehen könnte. Vielmehr sei die WestLB gegenwärtig sehr gut aufgestellt.

Eigentümer der WestLB sind mehrheitlich die beiden Sparkassenverbände Rheinland und Westfalen-Lippe mit je 25,2 Prozent. Das Land Nordrhein-Westfalen hält etwa 38 Prozent - davon 17,5 Prozent direkt und 20,2 Prozent indirekt über die NRW.Bank.

(ddp)


 


 

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