Sie sind hier: Startseite Köln-Bonn Aktuell News
Weitere Artikel
Unternehmen

WestLB blickt nach hohem Verlust 2009 nach vorn

(ddp-nrw). Hohe Aufwendungen für die Kreditvorsorge und die Restrukturierung haben der Westdeutschen Landesbank (WestLB) im vergangenen Jahr einen deutlichen Nettoverlust beschert. Zwei Jahre nach der Auslagerung milliardenschwerer sogenannter toxischer Papiere in eine Zweckgesellschaft sieht sich die Landesbank von Nordrhein-Westfalen bei der von der EU-Kommission auferlegten Schrumpfkur derweil im Plan und nimmt wieder den Ausbau des Geschäfts ins Visier.

2009 stand hingegen noch ganz im Zeichen der Wirtschaftskrise und der Restrukturierung. So verbuchte die WestLB auf Konzernebene noch einmal einen herben Verlust . Auf IFRS -Basis blieb unter dem Strich einen Verlust von 531 Millionen Euro nach 18 Millionen Euro Gewinn im Jahr zuvor. Auf HGB-Basis betrug der Verlust wie bereits Anfang Februar prognostiziert 295 Millionen Euro.

Als Belastungsfaktoren machten sich in erster Linie die von 479 Millionen auf 796 Millionen Euro gestiegene Kreditrisikovorsorge sowie Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 463 Millionen Euro nach 141 Millionen Euro im Vorjahr bemerkbar.

Den mit 335 Millionen Euro größten Posten innerhalb der Restrukturierungsaufwendungen bilden die Rückstellungen für die zum Verkauf stehenden Töchter. Die Rückstellungen sind nötig, da die voraussichtlichen Verkaufserlöse für die jeweiligen Beteiligungen niedriger sind als deren Bewertung. Im Kern der Verkaufsbemühungen stehen die Immobilientochter Westimmo, der Konsumentenfinanzierer Readybank und die Privatkundentochter WestLB International S.A. Luxembourg.

(ddp)


 


 

WestLB
Restrukturierung
Verlust
Kreditrisikovorsorge
Landesbank

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "WestLB" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: