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High Potentials

Wettbewerb um Nachwuchskräfte wird härter

Der Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte wird härter. Schließlich gibt es immer weniger. In einigen Branchen wird sogar von Knappheit gesprochen. Ein Streit ist entbrannt, wie gravierend der Mangel an Fachkräften in einzelnen Branchen schon ist und wer dafür verantwortlich ist. Doch wie so oft, hilft es nicht, „Schwarzer Peter“ zu spielen. Vielmehr sind Kreativität sowie eine in die Zukunft gerichtete, pragmatische Vorgehensweise von Nöten.

Mehr als die Hälfte aller deutschen mittelständische Unternehmen haben Probleme, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Professionelle Personalarbeit schafft Abhilfe, wie aktuelle Beispiele aus der Praxis belegen.

Die aktuelle Studie von Professor Christian Scholz, Direktor des Instituts für Management-Kompetenz (imk) in Saarbrücken und Initiator des Wettbewerbs Best.-Pers Award 2007, belegt, dass der Erfolg von Unternehmen maßgeblich von 4 Faktoren beeinflusst wird.

Mit 42% trägt die Work-Life-Balance (gemeint ist nicht nur die Realisierung eines familienfreundlichen Umfelds, sondern generell die Gestaltung des Arbeitslebens) am meisten zum Unternehmenserfolg beiträgt, gefolgt vom Personaleinsatz mit 41%. An 3. Stelle liegen mit 31% Strategie und Vision. Last but not least, mit 31% die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens (Erkennen zukunftsrelevanter Themen und deren Behandlung und Umsetzung).

Verkanntes Potenzial
Der Anteil der deutschen Erwerbstätigen im Alter von 55 bis 64 Jahren liegt mit 45,5% unter dem Durchschnitt der OECD Länder mit 51,8%. Deutschland liegt immer noch im unter Bereich im Vergleich zu Schweden (69,5%), Neuseeland (67,2%) und der Schweiz (65,1%).

Nach einer Umfrage des Handelsblatts ist das Know-how der Älteren wieder gefragt. Die Mehrheit der 807 befragten Manager gibt an, es komme auf die zu besetzende Stelle an, ob man junge oder ältere Bewerber auswähle. Weitere knapp 30 Prozent behaupten, Aspekte wie die Fachqualifikation stünden im Vordergrund bei der Besetzung einer Stelle. Darin stimmen die befragten jungen Spitzenmanager mit ihren älteren Kollegen überein.

Höhere Fehlzeiten und höhere Löhne werden als Hauptgründe für steigende Kosten von 62% der Manager, die jünger als 40 Jahre sind, genannt. Ihre Kollegen, die älter als 60 Jahre sind teilen diese Meinung mit 32% weit weniger.
Besser heute als morgen

Die in der Befragung geäußerten Befürchtungen machen deutlich, dass sich die Unternehmen noch nicht umfassend mit dem Thema beschäftigt haben. Und dies obwohl es umfangreiche Studien, erste Erfahrungen in Unternehmen es aber auch unzählige Beispiele aus unseren Nachbarländern gibt, die genau das Gegenteil belegen. Vorausgesetzt Unternehmen stellen sich auf alternde Belegschaften ein. Aus diesem reichen Erfahrungsschatz lässt sicht gut schöpfen. Doch anfangen, muss jedes Unternehmen für sich.

Quelle: www.punto1.de

(Redaktion)


 


 

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