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  • 01.06.2006,
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Wirtschaft in Köln - Vom alten Rom zur Medienmetropole

Industrie, Handel und Handwerk - die Stadt Köln ist ein großer Wirtschaftsstandort Deutschlands und eine der führenden Wirtschaftsregionen Europas.

Mit einer Fläche von 405, 15 Quadratkilometern ist Köln die größte Stadt Nordrheinwestfalens sowie die viertgrößte Stadt Deutschlands. Die Anbindung an den Rhein und die Nähe zum Ruhrgebiet bestimmen seit je her das Bild der Wirtschaft in Köln, aber auch andere Branchen sammeln sich hier: Viele nationale und internationale Unternehmen haben in Köln ihren Hauptsitz.
Durch die Wirtschaftskrise der 80er Jahre im Maschinenbauwesen und der Chemieindustrie, sattelte Köln auf neue Medien um und entwickelte sich dadurch schnell zu Deutschlands Medienhauptstadt schlechthin. Rund um den Dom sind die wichtigsten Fernsehanstalten und Produktionsfirmen angesiedelt. Und auch als Drehort ist die Rheinstadt so beliebt wie noch nie - nicht nur Daily Soaps, Game- und Talkshows, sondern vermehrt aufwendige Fernseh- und Spielfilmproduktionen werden in Köln realisiert.
Weiterhin hat Köln seit langem eine überregionale Bedeutung für das Versicherungswesen und die Kultur. Aber auch die Automobilindustrie, die immer noch großen Einfluss als Chemie - und Forschungsstandort, die Presse - und Verlagswelt, sowie die Parfumindustrie mit "Farina gegenüber", dass 1709 gegründete und somit das älteste noch existierende Unternehmen der Stadt, haben eine lange, ansehnliche Tradition.

 
Die über eine Millionen Einwohner der Stadt bedeuten eine große Kaufkraft, so gibt es in Köln viel kleine mittelständische, aber auch große Unternehmen, die den lokalen Markt bedienen. Auch die Modeindustrie profitiert von dem kaufverhalten der Einwohner und den zahlreichen Touristen (zwei Millionen pro Jahr) der Stadt - so ist das Bild der Innenstadt auch neben verschiedenen Kulturangeboten, vor allem durch Einkaufsmeilen geprägt.

Historische Wirtschaftsentwicklung

Die Stadtgeschichte der einstigen Hansestadt reicht lange Zeit zurück: Seit der Gründung im Jahre 50 durch die Römer ist die Entstehung und Entwicklung Kölns untrennbar mit Handel und Handwerk verbunden. Die positive Lage zum Rhein, der als Handelsweg die Geschäfte über Import, Export und Zollnahme sicherte und die Stadt zum zentralen Umschlagplatz für Waren aus aller Welt machte und somit die Grundsteine für die heutige Wirtschaft legte.
Heute ist Köln mit dem höchstem Eisenbahnverkehrsaufkommen des Landes ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt; der Rheinhafen zählt zu den bedeutendsten Binnenhäfen Europas.
Der seit der Stadtgründung vielen verschiedenen Einflüsse, wie beispielsweise den römischen, fränkischen, französischen oder später den preußischen Geltungen ist es zu verdanken, dass Köln heute einem kulturellem Schmelztiegel gleicht, der in allen Bereichen Unternehmen und Menschen anzieht. So gehört die Stadt neben Berlin und München auch weiterhin zu den größten Hochschulstädten Deutschlands; die 85.183 eingeschriebenen Studierenden machen einen Bevölkerungsanteil von etwa 8,5 Prozent aus, prägen enorm das Kölner Städtebild, geben er ansässigen Wirtschaft ständig neuen Aufschwung und sorgen dafür, dass gerade Jungunternehmen hier neuen Fuß fassen.
Insgesamt bietet die Stadt mit mehr als 40.000 Arbeitsstätten und jährlich zahlreichen neuen Unternehmensgründungen, beinahe 440.000 eine Beschäftigungsstelle.

(Redaktion)


 


 

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