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Wirtschaftsförderung

Oberbürgermeister Ashok Sridharan setzt auf Wirtschaftsförderung

Oberbürgermeister Ashok Sridharan hat sich vor der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg für eine intensivere Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft ausgesprochen: „Gemeinsam die Bonner Zukunft gestalten mit den Unternehmen vor Ort ist jetzt unsere Aufgabe“, sagte er vor dem Parlament der Wirtschaft. „Wir sollten Bonn aber auch nicht schlecht reden und Steine mutig und selbstbewusst aus dem Weg räumen.“

Wirtschaftsförderung in der Bundesstadt sei nun Chefsache, so nehme Wirtschaftsförderin Victoria Appelbe jetzt auch an den Sitzungen des Verwaltungsvorstands teil. Er sprach sich für eine systematische Betriebsbetreuung und eine Weiterentwicklung des IT-Sektors aus, um Bonn zur führenden digitalen Stadt zu machen.

Die IHK-Vollversammlung bot Sridharan Unterstützung bei der Integration der Flüchtlinge durch die Bereitstellung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen an; bat ihn aber zugleich, die Verfahren zu entbürokratisieren, so dass die Unternehmen möglichst zeitnah Ausbildungs- und Arbeitsplätze mit Flüchtlingen besetzen könnten. Nach einer aktuellen Umfrage der IHK könnten 140 Ausbildungsplätze sofort besetzt werden.

Der Oberbürgermeister sprach sich für eine stärkere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft aus. „Wir müssen Unternehmensgründungen stärker fördern und brauchen mehr Eigendynamik und Gründergeist.“ Auf dem Gebiet der Internationalisierung gelte es weitere Veranstaltungen und Kongresse anzuziehen, wie sich die Stadt auch um weitere UN-Sekretariate und NGOs bemühen müsste. Sridharan forderte die dauerhafte Präsenz der Bundesregierung in Bonn, um Arbeitsplätze dauerhaft in den für die Region so wichtigen Clustern zu sichern. Eine stärkere regionale Zusammenarbeit bei Gewerbeflächen und der Verkehrsinfrastruktur sei vonnöten. Der ÖPNV müsse gestärkt werden, der ICE-Bahnhof in Siegburg und der Flughafen KölnBonn besser an die Bonner Innenstadt angebunden werden. Während Sridharan den von der regionalen Wirtschaft befürworteten Venusbergtunnel als nicht sinnhaft ablehnte, sprach er sich für eine bessere Anbindung der A3 aus.

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Quelle: IHK Bonn

(Redaktion)


 


 

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