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Wirtschaftsjunioren Köln

Die junge Wirtschaft begrüsst die Verlängerung der Nachtflugregelung

Weniger reden, mehr machen! Dieser Aufforderung der Wirtschaftsjunioren Köln ist nun auch der Landesverkehrsminister Oliver Wittke nachgekommen. Mit der vorzeitigen Verlängerung der Nachtflugregelung am Köln-Bonner Flughafen bis 2030 setzt der Minister ein Zeichen. Langfristige Investitionen brauchen langfristige Sicherheiten. Unternehmen wie UPS und und FedEx bekommen durch diese Regelung eine Sicherheit bis 2030. So sichert man nicht nur Arbeitplätze, so schafft man Arbeitsplätze in der Region.

Mit Blick auf die Ereignisse in Bochum fragt man sich aber, warum diese Meldung nicht allseits positiv aufgenommen wird. Ob die Gegner der Nachtflugregelung jetzt konsequenterweise auch UPS und FedEx Pakete zurückweisen oder nicht mehr von Köln-Bonn aus in Urlaub fliegen? „Sobald Unternehmen ihre Produktion ins Ausland verlagern, weil die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen da besser sind, schreit die ganze Republik auf. Werden aber hier in Köln vor Ort Rahmenbedingungen geschaffen, durch die Investitionen möglich sind und neue Arbeitsplätze entstehen, ist das auch wieder schlecht. Vor der eigenen Haustür wollen wir es am liebsten immer ordentlich und sauber haben,“ so Ralph Friederichs, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Köln 2008.

Wer soziale Sicherungssysteme, Arbeitsplätze, Wohlstand für alle und nicht zuletzt Billigflieger will, der muss auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen. Wir müssen uns der Realität stellen und akzeptieren, dass Globalisierung vor unserer Haustür passiert. Und nirgendwo ist das Wort Globalisierung greifbarer als an einem Flughafen. Als Knotenpunkt eines globalen Netzwerkes hat sich der Flughafen Köln-Bonn in den letzten Jahren nicht nur zu einem der wichtigsten Frachtflughäfen Deutschlands, sondern darüber hinaus zu einem der größten Low-Cost-Carrier-Flughäfen der Republik entwickelt. Und das, obwohl Düsseldorf und Frankfurt um die Ecke liegen. Dadurch ist er zu einem schwergewichtigen Standortfaktor und Jobmotor für Köln geworden.

Von solchen Entwicklungen profitieren die Unternehmen in der Region. Dieser Standortfaktor begünstigt die Ansiedlung neuer Unternehmen, nicht nur die von UPS und FedEx. Mobilität ist ein wichtiger Faktor bei der Standortwahl. Und am Ende des Tages sind es diese Unternehmen wiederum, die hier in der Region Arbeitplätze schaffen, ihre Gewerbesteuern zahlen und sich darüber hinaus für die Region engagieren. Der Flughafen selber hat in den letzten Jahren rund 85 Millionen Euro in Lärmschutzprogramme investiert. Mehr als 10.000 Arbeitplätze sind rund um den Flughafen entstanden.

Die Wirtschaftsjunioren Köln begrüssen daher die mutige Entscheidung des Ministers. Solche Entscheidungen sind heutzutage ja nicht mehr selbstverständlich. Wie es auch gehen kann, zeigt sehr gut das Beispiel Godorfer Hafen. Über 20 Jahre Diskussion, ein Gutachten nach dem anderen, aber keine Investition. Keine Sicherheit für Unternehmen, keine Arbeitsplätze für die Region.

(Redaktion)


 


 

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2 Kommentare

von Pascal
03.03.08 12:13 Uhr
Mehr Informationen zu Dienstleistung, Handel und Industrie

Hallo!
wir hätte gerne ein bisschen mehr informationen für unser referat über den flughafen köln bonn!
Vielleicht könnten sie uns einige Informationen bereitstellen..(PPP)

von MIKT
03.03.08 17:29 Uhr
Mehr Infos

Hallo,

mehr Infos bekommt ihr wohl eher beim Flughafen selber. Meldet euch doch mal bei der Pressestelle. Die regeln das wohl eher als die Redaktion.

 

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