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WM 2014

Riesenärger um Eintrittskarten - Probleme mit Tickets der deutschen Fans

Während im WM-Auftaktspiel die Brasilianer mit tatkräftiger Unterstützung durch den japanischen Schiedsrichter Yuishi Nishimura eine kroatische Überraschung, wenn nicht gar Sensation verhindern konnten, wurde eine Überraschung für die angereisten deutschen Fans zum Riesen-Ärgernis.

Eigentlich ja ganz praktisch. Man hat beim FIFA-Roulette um WM-Tickets Glück gehabt und das gewünschte Paket bekommen. Bezahlt hat man mit seinem guten Namen, sprich Kreditkarte, das Geld wird von der FIFA abgebucht, somit der Kauf bestätigt und man hat seien Plätze sicher.

Sicher? Keineswegs, denn wer seine Tickets vor Ort, also in Brasilien abholen will, muss unter anderem seine Kreditkarte vorlegen. Kein Problem eigentlich. Wenn man weiß, dass die vorzulegende Kreditkarte exakt diejenige sein muss, mit der bei der FIFA bestellt und abgerechnet wurde.

Verschieden Szenarien sind denkbar: die Eintrittskarten wurden etwa mit der Kreditkarte der Frau bezahlt. Deren Plastikgeld hat man gen Brasilien eher nicht im Portemonnaie. Oder die eigene Karte ging verloren oder wurde gestohlen – die neue hat zwar die gleiche Nummer, unterscheidet sich aber in der Prüfnummer. Unser Korrespondent blitzte am Ticketschalter in Recife ab. Trotz Quittung, Ausweisen und neuer Kreditkarte gab es keinen Eintritt. Der Ärger der Fans, denen ähnliches ergeht, ist da vorprogrammiert.

Das offizielle DFB-Fanhotel in Recife ist inzwischen fest in schwarzrotgoldener Hand. Am Wochenende kommen die letzten Fans, und die fühlen sich nicht nur direkt im Hotel heimisch, sondern auch in einer Bar, fünf Minuten entfernt. Denn die wird seit langen Jahren von einem Deutschen betrieben, der sich entsprechend auf die Fans vorbereitet hat.

So wie die Fans sich auf die Spiele eingestimmt haben. Das komplette Sortiment an Fanartikeln ist vertreten, und die große Völkerverständigung beginnt schon am Flughafen von Recife – deutsche Fans werden von brasilianischen Sambarhythmen begrüßt. Montag dann das erste deutsche Spiel – mit langem Anlauf. Denn von Recife geht’s mit dem Bus nach Salvador. Das dauert mal knappe 14 Stunden. Zum zweiten Spiel Richtung Norden nach Fortaleza steht eine ähnliche Mammuttour an. Entspannung dann zum Abschlussspiel in der Vorrunde gegen die USA. Das wird für die Fans ein Heimspiel – in Recife.

(Redaktion)


 


 

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