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Wohnungsbau

GAG mit Rekordzahlen

Die Kölner Wohnungsbaugesellschaft wird ihren Aktionären für das Jahr 2013 eine Dividende von 8,18 Millionen Euro ausschütten. Den restlichen Bilanzgewinn in Höhe von 15 Millionen Euro will das Unternehmen in Gewinnrücklagen fließen lassen.

Aktionäre freuen sich über Dividende

Jeder Aktionär erhält eine Dividende von 0,50 Euro pro Aktie. Mit dem restlichen Überschuss von 15 Millionen Euro und den 404.000 Euro im Gewinnvortrag will GAG seine Eigenkapitalbasis weiter ausbauen. Dies erklärte die Wohnungsbaugesellschaft auf ihrer diesjährigen Hauptversammlung in Braunsfeld.

GAG verbessert Konzernergebnis

Im Jahr 2013 verbesserte die GAG ihr Konzernergebnis auf 43,84 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte es noch bei 22,3 Millionen Euro gelegen. Wie Vorstandschef Uwe Eichner vor den rund 60 Aktionären erklärte, sei 2013 das wirtschaftliche beste Jahr in der 101-jährigen Geschichte des Unternehmens gewesen.

Während der Umsatz sich auf 317 Millionen Euro belief, waren die Gebäude und Grundstücke des Unternehmens mit 4,2 Milliarden Euro mehr wert als je zuvor.

GAG reagiert auf Kritik

Eichner ging auch auf die Kritiker ein. Sie mahnten an, dass der Bestand der GAG-Wohnungen im letzten Jahr (41.989 Einheiten) sich nur um 31 erhöht habe. Dem hielt der Vorstandsvorsitzende entgegen, dass sich zur Zeit der Erfassung „777 Neubau- beziehungsweise modernisierte Wohnungen, vier Wohngruppen, zwei Kindergärten, 99 Gewerbeeinheiten sowie 506 Tiefgaragenstellplätze im Bau“ befänden. Viele davon seien schon fertig gestellt oder würden es spätestens im Verlauf des Jahres. Insgesamt belief sich das Volumen auf 82,6 Millionen Euro. 68,1 Millionen davon entfielen auf Neubauten.

Sinnlose Sanierungen?

Ein paar der kleineren Anleger warfen dem Unternehmen vor „sinnlos teure Luxussanierungen“ im Bestand vorgenommen zu haben. Auch kritisierten viele Investoren die Pläne der Ratsmehrheit (SPD) den Anteil der Stadt an GAG von 88,2 auf 95 Prozent zu erhöhen und von der Börse zu nehmen. Kritiker bezeichneten den Plan als „unzulässige Einflussnahme“ und hochgradig fragwürdig.

(Florian Weis)


 


 

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