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Clement warnt SPD vor Zusammenarbeit mit der Linken

Der frühere NRW-Ministerpräsident und Ex-SPD-Vize Wolfgang Clement rät seiner Partei dringend davon ab, dass sich die hessische SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti mit den Stimmen der Linken zur Ministerpräsidentin wählen lässt. Das würde von der Mehrheit der Bürger und auch von ihm selbst als Wortbruch verstanden, sagte Clement am Dienstag dem Nachrichtensender n-tv.

Wenn das kommen sollte, wäre dies «ein erhebliches Problem für die SPD» und für die Wähler, die sich auf eindeutige, anders lautende Zusagen von Ypsilanti und SPD-Chef Kurt Beck verlassen hätten.

Clement kritisierte zugleich den Vorstandsbeschluss der SPD, den Landesverbänden künftig freie Hand für eine Zusammenarbeit mit der Linken zu geben. Der Ex-Wirtschaftsminister nannte die Linke eine «Kader-Partei», mit der man nicht koalieren und keine Bündnisse eingehen sollte. Clement warnte die SPD: «Sie riskiert alles, was politisch in der Mitte ist und sie gewinnt nichts dazu.»

Clement hatte sich im hessischen Landtagswahlkampf den Unmut seiner Partei zugezogen, weil er indirekt dazu aufgerufen hatte, die Landes-SPD wegen ihrer Energiepolitik nicht zu wählen. Ein Bochumer SPD-Ortsverein hat inzwischen den Parteiausschluss Clements beantragt.

(Redaktion)


 


 

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