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„Young Professional Index“ untersucht Berufschancen für Hochschulabsolventen

Der Personaldienstleister jobs in time stellt am 11. Januar 2007 in Hamburg erstmalig den „Young Professional Index“ vor. Die Untersuchung beleuchtet regelmäßig die Arbeitsmarktlage für junge Akademiker.

Quartalsweise analysieren die Hanseaten die Online-Stellenangebote von 500 Unternehmen. Der Auftaktband der Reihe legt den Schwerpunkt auf das verarbeitende Gewerbe. Zentrales Ergebnis: Im Zuge des beginnenden Aufschwungs sind junge Ingenieure bei mittelständischen Unternehmen gefragter denn je. Fast sieben von zehn Betrieben mit bis zu 500 Mitarbeitern suchen derzeit Hochschulabsolventen mit technischen Abschlüssen.

Mehr als acht von zehn kleinen und mittleren Betrieben sind mit ihrer Auftragslage zufrieden. Um die zusätzliche Arbeit schultern zu können, benötigt vor allem das verarbeitende Gewerbe weitere Mitarbeiter. Drei von vier Personalchefs setzen hier auf Ingenieure. Ebenfalls gefragt sind Informatiker (20 Prozent) sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler (18 Prozent). Die Anforderungen an die potenziellen Mitarbeiter sind hoch. Neben guten Fremdsprachenkenntnissen müssen die Berufsstarter vor allem soziale Kompetenzen vorweisen.

Die besten Chancen haben Berufseinsteiger in Süddeutschland. Knapp 60 Prozent aller Stellen für Young Professionals werden in den Betrieben aus Bayern und Baden-Württemberg geschaffen. In dieser Region sind insbesondere Ingenieure hoch willkommen. Mit 71,3 Prozent weist diese Fachrichtung hier den höchsten Wert auf. Die untersuchten Betriebe im Norden geben eher Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern den Vorzug. Während rund 40 Prozent der befragten Personalverantwortlichen in den norddeutschen Unternehmen nach Betriebswirten & Co. fahnden, hält weniger als jeder dritte Betrieb im Süden nach ihnen Ausschau. Der Norden stellt insgesamt lediglich 7,6 Prozent der Einstiegsjobs für Studienabgänger. Hamburg erweist sich dabei als Jobmotor. Bis zu 15 Prozent der Akademiker mit Hochschulabschluss finden in der Hansestadt ihren ersten Arbeitgeber. Das Schlusslicht bilden die neuen Bundesländer – nur jede vierzigste Stelle für Berufsstarter wird in einem ostdeutschen Betrieb angeboten.

Verarbeitendes Gewerbe setzt auf junge Akademiker

Die meisten Angebote für „Young Professionals“ kommen derzeit aus dem verarbeitenden Gewerbe. Jeder zweite Arbeitsplatz für Studienabgänger wird in dieser Branche vergeben. Wer als Hochschulabsolvent bei einem Handels- oder Dienstleistungsunternehmen beginnen will, hat es dagegen schwerer. Nur knapp jede zehnte Stellenausschreibung stammt aus dem Handel. Besonders gute Karten haben Bewerber, die eine Karriere in der EDV-Branche anstreben. Fast ein Viertel der Angebote von Konzernen des verarbeitenden Gewerbes kommen von IT-Unternehmen. Für Berufseinsteiger, die in der chemischen Industrie Fuß fassen wollen, bleibt die Arbeitsplatzauswahl überschaubar. Die Chemiebetriebe stellen nur sieben Prozent der Einstiegsjobs.


 


 

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