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Zeremonie

Rabbinerordination in Köln

Nach der NS-Zeit findet heute wieder die erste Rabbinerordination in Köln statt. Dabei steht diese Zeremonie im Schatten der Debatte über die Beschneidung kleiner Jungen aus religiösen Gründen.

Insgesamt sollen vier orthodoxe Rabbiner aus der Kölner Synagogen Gemeinde in ihr Amt eingeführt werden. Dafür ist eine angemessene Zeremonie geplant zu der Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) und Dieter Graumann, der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, eingeladen sind. Ebenso erwartet wird Ronald S. Laudner als Präsident des Jüdischen Weltkongresses.

Debatte über Beschneidung

Die Beschneidung der Jungen als Ritual in der jüdischen Religion erregte erst kürzlich für Aufsehen in ganz Deutschland. Auslöser dafür war ein Urteil des Kölner Landgerichts. Hierbei wurde die Beschneidung von Jungen aus eigentlich religiösen Zwecken als strafbare Körperverletzung angesehen. Unter dem Eindruck dieser Debatte soll die Rabbinerordination für den heutigen Tag dennoch fortgeführt werden.

In Berlin eröffnete erst im Jahr 2009 wieder das Rabbinerseminar, nachdem es 1938 zwangsweise geschlossen wurde. In München fand bereits die Ordination zweier Absolventen des Seminars statt.

(Florian Weis)


 


 

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