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Telekom muss Konkurrenten Zugang zu Glasfasern gewähren

Die Deutsche Telekom muss ihren Konkurrenten laut einem Gerichtsurteil Zugang zu Leerrohren für Glasfaserkabel gewähren. Wie das Verwaltungsgericht Köln am Donnerstag mitteilte, wurde eine Klage des Telekommunikationskonzerns gegen eine Regulierungsverfügung der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen im Wesentlichen abgewiesen.

Gegen das Urteil hat das Gericht die Revision zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zugelassen. Der Zugang zum Glasfaser-Hochgeschwindigkeitsnetz (VDSL) ist seit Monaten ein Streitthema in der Telekommunikationsbranche.

Mit der Verfügung hatte die Bundesnetzagentur die Telekom den Angaben zufolge im Juni 2007 dazu verpflichtet, ihren Wettbewerbern auf Verlangen auch Zugang zu den in ihrem Netz befindlichen Leerrohren zwischen Hauptverteilern und Kabelverzweigern sowie zu noch freien Glasfasern auf dieser Strecke zu gewähren. Den Wettbewerbern der Telekom werde es dadurch ermöglicht, eigene Hochgeschwindigkeitsnetze aufzubauen. Über die Ausbaupläne für das VDSL-Netz muss die Telekom die Konkurrenten laut Urteil dagegen nicht informieren.

(AZ: 21 K 2701/07)

(Redaktion)


 


 

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