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Zurück in die Stadt!

Innenstädte auch für junge Familien wieder interessant

Nicht nur sogenannte Dinks (Double Income No Kids) und Yuppies (Young Urban Professionals) erobern die Innenstädte. Auch für junge Familien gewinnt das Leben in der Stadt zunehmend an Attraktivität. Als Gründe lassen sich aufzählen: Kurze Wegezeiten (Arbeiten, Einkaufen, Freizeit), eine im Vergleich zum suburbanen Raum höhere Dichte an Kindergärten und Schulen und nicht zuletzt ein geändertes Rollenverständnis der Frau. Für Frauen ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Gegenentwurf zur Rolle als „Nur-Hausfrau“ in einem städtischen Umfeld leichter zu realisieren. Auch und besonders die sogenannte „Generation 50+“ entdeckt die Stadt für sich zurück. Der Lebensraum Stadt besitzt aufgrund kurzer Wege und hohem Freizeitwert für diesen Personenkreis eine große Anziehungskraft und bewirkt einen sukzessiven Austausch der Bevölkerung, der das Stadtbild nachhaltig verändert.

Innenstadt-Wohnen bringt Kaufkraft in die Stadt

Dabei entdecken in erster Linie einkommensstärkere Bevölkerungsschichten die Innenstädte als Wohnstandort wieder, die mit ihrer hohen Kaufkraft im Fokus des Einzelhandels stehen und somit das Erscheinungsbild der Innenstädte und besonders des Einzelhandels verändern. Das Angebot des regionalen Einzelhandels wird direkt bestimmt durch die Kaufkraft der Konsumenten. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erhebt fortlaufend diese Kennzahl für alle Gemeinden und Städte in Deutschland. Die durchschnittliche Kaufkraft je Einwohner im Kammerbezirk betrug 2005 18.721 Euro und liegt damit sowohl über dem Landesdurchschnitt (17.714 Euro) als auch dem Bundesdurchschnitt (16.926 Euro). Betrachtet man die Kaufkraftkennziffer ergibt sich ein ähnliches Bild: 16 der 20 Gebietskörperschaften im Kammerbezirk weisen Kaufkraftkennziffern mit einem Wert größer 100 auf, d.h. die lokale Kaufkraft ist im Vergleich zu Deutschland überdurchschnittlich hoch. Den Spitzenplatz hält Wachtberg mit einer Kaufkraftkennziffer von 125,8 gefolgt von Bad Honnef (120,7) und Meckenheim (120,4).


 


 

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