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ISE Insolvenz

Zuversicht bei den ISE-Verantwortlichen nach Insolvenzantrag/ISE Intex gerettet

Nur rund zwei Monate nach der vorläufigen Insolvenz des Schwesterunternehmens, der ISE Intex (ehemals IBS Brocke), haben zu Beginn dieser Woche zwei weitere ISE-Gesellschaften aufgrund drohender Zahlungsunfähigkeit den Gang zum Amtsgericht antreten müssen. Am Montag stellte die Geschäftsführung der ISE Industries GmbH (ISEI) und der ISE Innomotive Systems Europe GmbH (ISEISE) vor dem Amtsgericht Bonn einen Antrag auf Insolvenz.

Von der Insolvenz sind insgesamt über 2500 Mitarbeiter an den Standorten Duisburg und Witten (ISE Industries GmbH) und Bergneustadt (ISE Innomotive Systems Europe GmbH) bedroht. Als vorläufigen Insolvenzverwalter setzte das Amtsgericht Bonn den Heidelberger Rechtsanwalt Christopher Seagon ein. Der Insolvenzexperte ist kein Unbekannter bei ISE. Bereits im November vergangenen Jahres hatte der Heidelberger Fachanwalt als vorläufiger Insolvenzverwalter das Ruder bei dem angeschlagenen Unternehmen ISE Intex übernommen.

Schwierigkeiten bereits seit Sommer 2006

Die Insolvenz der beiden Gesellschaften hatte sich im Sommer dieses Jahres angedeutet. Damals hatte Geschäftsführer Gerd Rosendahl eingeräumt, dass die Produktivität am Standort Bergneustadt steigerungsfähig sei. Nach Abschluss der Verhandlungen mussten die Mitarbeiter einige Einschränkungen hinnehmen. So wurde damals mit dem Management ein zehnprozentiger Stellenabbau sowie eine Umstrukturierung vereinbart. Dafür erhielten die Mitarbeiter eine Zusicherung der Unternehmensleitung, dass ihr Arbeitsplatz bis zum Jahr 2010 sicher sei. Doch der Schock ließ nicht lange auf sich warten.


 


 

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