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  • 28.11.2012, 16:35 Uhr
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  • Deutschland
Krebs

Präventionsarbeit für sinkende Krebserkrankungen

Immer wieder hört man negative Schlagzeilen aus dem Gesundheitssektor. Zum Beispiel sei die Anzahl der Krebsfälle stetig steigend – 2008 hätte es etwa 43.000 Fälle mehr gegeben als noch zwei Jahre zuvor. Viele assoziieren die größere Anzahl an Krebspatienten fälschlicherweise direkt mit einer Erhöhung des Krebsrisikos für die Allgemeinbevölkerung.

Die Statistik kann allerdings auch dadurch erklärt werden, dass aufgrund des demographischen Wandels in der Gesellschaft eine viel dichtere und breitere Schicht im Alter von 50+ liegt. Dieses Alter birgt ein höheres Risiko, an einer Krebsform zu erkranken. Ein weiterer, nicht unbeträchtlicher Faktor für die Statistik ist die Tatsache, dass durch die erhöhte Sensitivität von diagnostischen Mitteln immer mehr Krebsarten erkannt werden. Durch die Verkleinerung der Dunkelziffern wird natürlich die Zahl der real diagnostizierten Fälle größer.

Allerdings ist eine Krebsdiagnose heutzutage glücklicherweise in den meisten Fällen nicht mehr gleichbedeutend mit einem Todesurteil. Die medizinische Entwicklung hat beträchtliche Fortschritte gemacht: Sind 1980 noch ca. zwei Drittel der Krebspatienten an ihrer Erkrankung gestorben, so können heute mehr als 50 Prozent der Patienten auf dauerhafte Genesung hoffen.

Dabei gilt: Je früher der Krebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Daher werden immer mehr Präventionsprogramme konzipiert und umgesetzt. Eine der bekanntesten Kampagnen ist wohl die „Rote Schleife gegen Brustkrebs“, welche Frauen einerseits über die Krankheit informiert, andererseits aber auch für die Früherkennungsmaßnahmen wie das Mammographie-Screening werben soll.

Viele prominente Vertreter beteiligen sich an den Veranstaltungen für die Gesundheit. Seit 2003 gibt es hierzu auch das männliche Pendant, den Movember. Der Monat November steht hierfür im Zeichen des Prostata-Krebs. Die Aktion soll ebenfalls aufklären und wird u.a. durch das Tragen eines Schnurrbartes unterstützt. Auch hier wirken namhafte Personen und Unternehmen mit. So ist beispielsweise die Wilkinson Sword GmbH mit Geschäftsführer Robin Vauth offizieller Styling-Partner des Movember 2012. Robin Vauth und Wilkinson stehen voll hinter der Kampagne – Styling-Experten stehen Movember und allen Teilnehmern unterstützend mit Rat und Tat zur Seite. Durch die zunehmende Popularität des Events und dem damit ansteigenden Bewusstsein für gesundheitsbewusstes Verhalten sollen verhinderbare Fälle oder zumindest die Schwere der Erkrankung dezimiert werden.

(Redaktion)


 

 

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