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Kryptowährung

So können Sie an Facebooks neuer Kryptowährung mitverdienen!

Das soziale Netzwerk Facebook hat in einem kürzlich erschienenen Whitepaper Informationen zur geplanten Einführung des hauseigenen Kryptogeldes namens „Libra“ im Jahr 2020 veröffentlicht. Das Unternehmen möchte primär diejenigen 1,7 Milliarden Personen targetieren, die keine Banknoten besitzen. Mit „Libra“ soll es jeder Person möglich sein, einer anderen Geld zu senden, sofern diese ebenfalls über ein Smartphone verfügt.

Libra-Team wird von Schweizer Stiftung „Calibra“ geleitet

Nun ist es amtlich: Facebook wagt den Einstieg in das Krypto-Segment und wird ab dem Jahr 2020 zur Bank. Bis dahin soll die Entwicklung des Kryptogeldes „Libra“ abgeschlossen sein und für Anwender auf der ganzen Welt als Zahlungsmittel fungieren.

Vor allem diejenigen 1,7 Milliarden Menschen, die aktuell über kein Bankkonto verfügen, will das soziale Netzwerk mit der Krytowährung, die aus den drei Komponenten Blockchain, Reservewährung und der Programmiersprache Move bestehen wird, targetieren.

Dabei wird das zuständige Entwickler-Team von einer gemeinnützigen Stiftung aus der Schweiz geleitet, die auf den Namen „Calibra“ hört.

Dass das Konzept Facebooks überzeugt, wird an der bereits zugesicherten Unterstützung durch 27 international renommierte Unternehmen deutlich, unter denen sich unter anderem die folgenden befinden:

Jeder Partner hat bereits zugesichert, zehn Millionen Dollar in das vielversprechende Projekt investieren zu wollen. Im Gegenzug fungieren diese als sogenannte Validator Nodes bzw. Netzwerk Validator.

Als „Node“ wird jeder Computer bzw. Partizipant eines gesamten Netzwerkes bezeichnet, der das zugrundeliegende Protokoll verwendet und in der Lage dazu ist, Transaktionen zu validieren und neue Währungseinheiten zu errechnen bzw. zu minen.

Geschäftsmodell der Kryptowährung ist anders als Bitcoin

Das Besondere bei „Libra“ und der entscheidende Unterschied zu der bekanntesten Kryptowährung Bitcoin ist nun, dass bei letzterer jeder mit etwas Rechenleistung und einer stabilen Internetverbindung als Node agieren kann, bei „Libra“ jedoch nicht.

Zum Betrieb eines Validator Nodes bedarf es beim Facebook-Coin vielmehr der Genehmigung von Facebook und den bestehenden Partnern selbst, was einer Abkehr von jener Dezentralisierung gleichkommt, durch die Kryptowährungen wie der Bitcoin gekennzeichnet sind.

Das System „Libra“ ist also aktuell für investitionsbereite Anleger vorerst geschlossen, zumal die Investitionshürden ohnehin so hoch sind, dass dies nur für eine Hand voll Investoren in Frage käme.

Anders sieht das Ganze aus, wenn Investoren spezielle Node Pools nutzen. Es gibt schließlich auch viele andere Coins die ein ähnliches Validierungsverfahren (Masternodes) nutzen, die für jeden mit dem nötigen Kapital genutzt werden können. Diese Node Pools stellen allerdings eine adäquate Alternative dar, um gemeinsam groß zu sein und an dem zu erwartenden Hype mitzuverdienen. Zum lukrativen Investment gelangt man über folgenden Masternorde Pool Anbieter Vergleich, bei dem schon geringe Investitionssummen wie 50 bis 100 Dollar ausreichend sind.

Facebooks Intention hinter Libra-Einführung noch unklar

Unklar ist indes zum aktuellen Zeitpunkt noch, welche Intention Facebook unter monetären Gesichtspunkten genau mit der Einführung von „Libra“ verfolgt. Denkbar sind dabei grundsätzlich drei Optionen:

  1. Besetzung zukunftsträchtiger Märkte
  2. „Verkauf“ von Transaktionsdaten
  3. Erhebung von Kosten für die Zahlungen selbst

Fraglich ist darüber hinaus, wie Facebook intendiert, „Libra“ später zu einer echten Kryptowährung – wie im Whitepaper versprochen - unter Aufhebung des bis dato existenten Genehmigungsprozesses für die Nodes zu machen.

Gelingt dies, könnte sie dank der angepeilten Verwendung des sogenannten „Proof-of-Stake-Verfahrens“ und damit einhergehender Senkung des exorbitanten Energieverbrauchs, der klassischen Kryptowährungen immanent ist, zu dem avancieren, was sie sein möchte: Eine echte Kryptowährung mit Zukunftspotenzial.

(Redaktion)


 


 

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