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Kritik

Kündigungsgrund Kritik

Übt ein Arbeitnehmer in sachlicher Form Kritik an Vorgesetzten und/oder Angelegenheiten des Betriebs, rechtfertigt dies keine Kündigung. Dies gilt insbesondere auch für kritische Stellungnahmen auf einer Betriebsversammlung.

Das dem Arbeitnehmer zustehende Recht der Meinungsäußerung (Art. 5 Abs.1 GG) muss jedoch die gesetzlichen Schranken wahren. Stellt die Meinungsäußerung eine Ehrverletzung dar oder führt sie zu einer Störung des Betriebsfriedens, kann – regelmäßig nach einer entsprechenden Abmahnung – eine verhaltensbedingte Kündigung gerechtfertigt sein (BeleidigungStörung des Betriebsfriedens).

Zum Fall, dass der Arbeitnehmer seinen Arbeitgeber bei staatlichen Stellen anzeigt, wird auf das Stichwort Anzeigen gegen den Arbeitgeber verwiesen.

Literatur: Kittner, KSchG, § 1 Rdnr. 224; Schaub, § 130 II 21; KR-Etzel, KSchG, § 1 Rdnr. 488
Kritik

(VSRW-Verlag)


 


 

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