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Leistungsverdichtung

Kündigungsgrund Leistungsverdichtung

Der bloße Entschluss des Arbeitgebers, einige Stellen zu streichen, um eine sog. Leistungsverdichtung herbeizuführen, ist kein hinreichender betriebsbedingter Kündigungsgrund.

Ein solcher Entschluss stellt keine sog. unternehmerische Entscheidung dar, die von den Arbeitsgerichten nur auf Willkür oder Unmenschlichkeit überprüft werden könnte. Der Arbeitgeber muss vielmehr darlegen, welche Änderungen in der betrieblichen Organisation und dem Arbeitsablauf auf Grund dieses Entschlusses durchgeführt werden und dass auf Grund dieser Änderungen ein Bedürfnis für eine Weiterbeschäftigung eines oder mehrerer Arbeitnehmer entfällt (Thüringer LAG, Urteil vom 20.4.1998, DB 1998, 2474).

Außerdem muss der Arbeitgeber die Grundsätze zur Sozialauswahl berücksichtigen.
Leistungsverdichtung

(VSRW-Verlag)


 


 

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