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Mobbing

Kündigungsgrund: Mobbing

Als Mobbing bezeichnet man eine besondere Form des Verhaltens, das den Betriebsfrieden stört. Es kann vom schlichten Scherz bis zum Rufmord reichen mit dem Ziel, einzelne Arbeitnehmer zu schikanieren und aus dem Betrieb zu drängen.

Der Arbeitgeber ist auf Grund seiner Fürsorgepflicht gegenüber seinen Arbeitnehmern gehalten, die Opfer eines Mobbings zu schützen. Dies kann – regelmäßig allerdings erst nach einer erfolglosen Abmahnung – eine verhaltensbedingte Kündigung solcher Arbeitnehmer sozial rechtfertigen, die das Mobbing nachweislich betreiben.

Literatur: Berkowsky, Die personen- und verhaltensbedingte Kündigung, § 21 Rdnr. 97 ff; Besgen/Jüngst, Rdnr. 728 ff; Däubler, Mobbing und Arbeitsrecht, DB 1995, 1347 ff; Gralka, Mobbing und Arbeitsrecht, BB 1995, 2651 ff; Haller/Koch, Mobbing – Rechtsschutz im Krieg am Arbeitsplatz, NZA 1995, 356 ff, besonders 359; Grunewald, Mobbing – Arbeitsrechtliche Aspekte eines neuen Phänomens, NZA 1993, 1071 ff; Kreitner, Mobbing am Arbeitsplatz, DStR 1997, 1292 ff

(VSRW-Verlag)


 


 

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