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Geschäftlich genutzter Laptop – Wichtige Hinweise und Urteile

Ein Laptop ist auf Dienstreisen häufig das einzige Hilfsmittel, mit welchem man sich vorbereiten kann und auch vor Ort noch auf bewährte Programme und Informationen zurückgreifen kann. Der Arbeitgeber stellt dieses Gerät ausschließlich für geschäftliche oder dienstlich veranlagte Zwecke zur Verfügung, oftmals jedoch wird es auch für private Dinge gebraucht. Mittlerweile gibt es Urteile von Arbeitsgerichten, die sehr stark zugunsten des Unternehmens geurteilt haben – die drohenden Konsequenzen dieser Entwicklung sind gefährlich.

Wir zeigen Ihnen deshalb auf, wie Sie mit einem Firmen-Laptop sachgemäß umzugehen haben.

Die Tücken in der Nutzung

  • Grundsätzlich gilt, dass immer die mit dem Arbeitgeber getroffene Vereinbarung zur Nutzung des Laptops anzulegen ist, um eine private Nutzung zu ermöglichen. Nach aktueller Rechtsprechung und Meinung von Arbeitsrechtlern, die vermehrt mit dieser Thematik in Berührung kommen, wird ein Vergehen als Verletzung des Arbeitsvertrages angesehen. Daraus folgt, dann unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Abmahnung oder gar die Kündigung droht – ein Umstand, der eine unbedingt sachgemäße Nutzung erfordert.

  • Auch in dem Fall, in welchem die private Nutzung nicht explizit untersagt wurde, droht Ungemach. Der Arbeitgeber muss es nämlich nicht dulden, wenn während der Arbeitszeit für private Zwecke gesurft wird. Gerichtliche Auseinandersetzungen dahingehend, dass nur das schriftlich fixierte Verbot für Klarheit sorgen würde, wurden entsprechend diesen Grundsätzen verworfen.

  • Darüber hinaus gilt, dass die Nutzung stets der Notwendigkeit der Arbeit angemessen sein muss. Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem ein Urteil vom 18. Juni 2009 (Aktenzeichen 1 Ca 1139/09, Arbeitsgericht Frankfurt am Main), in welchem ein Arbeitgeber zum Ausgleich der Kosten für die Internetnutzung im Ausland verurteilt wurde. Pikant ist die Tatsache, dass dies während des privaten Urlaubs stattfand, die Flatrate des Unternehmens in diesem Land nicht galt.

Auf der sicheren Seite

Wichtig bei geschäftlichen Laptops ist vor allem, dass diese auch technisch den Anforderungen Ihrer Aufgaben entsprechen. Es empfiehlt sich, mit der Beschaffungsstelle darüber zu verhandeln, ob nicht ein kostengünstiges Laptop eines anderen Hersteller gewählt werden kann. Wichtig ist nämlich die Kapazität und Leistungsfähigkeit des Akkus, gerade bei Arbeiten im Zug oder beim Kundentermin immer wieder ein Problemfeld - Hersteller wie Patona haben ihr Geschäft darauf fokussiert und bieten für jedes Modell geprüfte und hochwertige Ersatzakkus an.

Beschaffen Sie sich eine passende Laptop-Tasche, sofern nicht vom Unternehmen gestellt, und transportieren Sie diese Leihgabe stets sicher. In der Regel ersetzen Unternehmen die Kosten dafür, das Thema sollte einfach mal angesprochen werden.

(Redaktion)


 


 

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